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Thursday, 9. September 2010
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Rettung von XP - 200 000 vergebliche Unterschriften | Drucken |
Die vom US-Branchendienst InfoWorld gestartete "Save XP!" Kampagne zur "Rettung von Windows XP" wird mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern. Eigentlich hatte man sich das Ziel gesetzt, bis zum 30. Juni 2008, dem Ende des regulären Vertriebs von XP im Einzelhandel, mindestens 1 Million Unterschriften zu sammeln.
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Microsoft-Boss Steve Ballmer habe schließlich zugesichert, dass man auf die Wünsche der Kunden hören werde, wenn die Petition genügend Stimmen sammeln kann. Sollte die 1-Millionen-Marke also in den letzten Tagen vor dem offiziellen Ende des Vertriebs von XP als Retail-Version noch geknackt werden, könne Ballmer dies also wohl kaum ignorieren, so Knorrs Hoffnung.
Er begrüßte ausdrücklich die von Microsoft und einigen Hardware-Herstellern geschaffene Möglichkeit, Windows XP im Rahmen der so genannten Downgrade-Option zusammen mit einem Vista-Computer zu erwerben. Auch die Verlängerung der Verfügbarkeit für die neuen Netbooks und Nettops - billige Computer mit wenig Leistung - sei ein Fortschritt.
Die grundlegende Forderung der "Save XP!" Kampagne bleibe aber, dass Microsoft Windows XP nach dem 30. Juni 2008 "einfach weiter über alle normalen Verkaufskanäle" anbieten soll. Wer die Petition jetzt unterschreibe - und alle Bekannten dazu bewegt, das gleiche zu tun - könne dazu beitragen, dass das "beste von Microsoft jemals produzierte Betriebssystem" zu bewahren.
 
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