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AMD/ATI wittert nach Nvidias Problemen Morgenluft |
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Angesichts der letzten Probleme bei Nvidia und seinen aktuellen Produkten wittert AMD im Geschäft mit Grafikchips Morgenluft. Ausruhen dürfe man sich trotz der derzeit günstigen Situation aber nicht, so Ian McNaughton. Anzeige:
McNaughton zeigte sich zuversichtlich, dass man insbesondere mit dem R700-Grafikprozessor Marktanteile gewinnen kann. Er bildet die Basis der jüngsten Grafikkarten der Radeon HD 4800-Serie. Die Veröffentlichung des Chips sei ein guter Tag für die Nutzer, "wenn vielleicht auch nicht für die Konkurrenz" gewesen.
"Ich würde Nvidia aber nie aus den Augen lassen, sie machen sehr gute Sachen", sagte McNaughton. Statt nur auf den Wettbewerber zu reagieren müsse AMD aber vor allem seiner eigenen Linie folgen. Das sei schon deshalb nötig, weil man neue Entwicklungen beim Konkurrenten ohnehin sehr spät bemerkt. "Nvidia ist, wie wir auch, sehr gut darin, Geheimnisse zu wahren", so der Manager.
Mit der Veröffentlichung der 4800-Serie und der R700-GPU habe man nun zwei der drei Schritte hinter sich gebracht. Nun will man mit den Produkten RV710 und RV730 in den Mainstream-Markt gehen. "Hoffentlich gibt es eine Menge GeForce-Besitzer, die nun Radeon-Grafikkarten kaufen", sagte McNaughton.
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