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Saturday, 4. February 2012
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Immer mehr Kinos planen Kauf von 3D-Leinwänden
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In den letzten Monaten haben Kinofilme in 3D immer mehr an Bedeutung gewonnen. Allerdings sind die großen Kinoketten Deutschlands der Entwicklung aus Hollywood noch immer hinterher. Doch das soll sich jetzt ändern.

So hat die Multiplexkette Cinemaxx jetzt angekündigt, noch in diesem Jahr 60 Leinwände mit der dreidimensionalen Technik auszustatten. So sagte der Cinemaxx-Vorstandschef Christian Gisy dem '', dass 3D ein Wachstumstreiber ist. Man will dafür sorgen, dass jedes Kino mit zwei derartigen Leinwänden ausgestattet wird. Dafür wird man in diesem Jahr rund 5 Millionen Euro ausgeben.

Auch die Konkurrenz von Cineplex hat Pläne. "Wir wollen bis Jahresende 50 Säle mit 3D-Technik ausgerüstet haben", sagte Cineplex-Chef Kim Ludolf. Eine 3d-Leinwand kostet nach seinen Angaben 100.000 Euro.

Die Investition könnte sich für die Kinobetreiber lohnen, denn die Eintrittspreis für das 3D-Kino sind teilweise deutlich höher als bei einem normalen Film. Zudem muss sich der Zuschauer auch noch eine 3D-Brille kaufen. Cinemaxx rechnet pro Besucher mit Mehreinnahmen in Höhe von fünf bis sechs Euro. Außerdem hofft man auf die Erschließung neuer Zielgruppen.

Zuletzt startete der Animationsfilm "Ice Age 3" in der dritten Dimension. Von den 4.800 Kinoleinwänden, die es derzeit in Deutschland gibt, sind allerdings nur 135 mit 3D-Technik ausgestattet. Spätestens zum Start von "Avatar", der von Star-Regisseur James Cameron inszeniert wurde, soll sich dies geändert haben. Am 17. Dezember wird die 3D-Produktion in die Kinos kommen.
 
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