Eine der Hauptursachen liegt im Geschäft mit Netbooks. Die kleinen Notebooks müssen möglichst billig sein, um sich am Markt behaupten zu können und weisen daher relativ geringe Gewinnspannen auf. Aus den Zahlen des Unternehmens geht hervor, dass ein normales Notebook ebenso viel Gewinn abwirft, wie sechs Netbooks.
Hinzu kommen geringere Einnahmen im lukrativen Geschäft mit Unternehmen, da die Investitionen infolge der Weltwirtschaftskrise deutlich zurückgingen. Allerdings wirkt sich dieser Aspekt auf Acer wesentlich geringer aus, als auf Konkurrenten wie Dell, da man sich in der Hauptseite auf Privatkunden konzentriert.
69,9 Millionen Dollar Überschuss konnte der Konzern so für die vergangenen drei Monate ausweisen. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres konnte noch ein Gewinn in Höhe von 88,1 Millionen Dollar eingefahren werden. Der Umsatz des drittgrößten Computer-Herstellers der Welt sank um 5 Prozent auf 3,62 Milliarden Dollar.