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Saturday, 4. February 2012
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20 Mio Dollar von P2P-Protokoll-Entwickler gefordert | Drucken |
Die großen Konzerne der Musikindustrie gehen weiter mit allen Mitteln gegen die Anbieter von Filesharing-Technologie vor. Jetzt haben die Unternehmen eine Klage gegen den Spanier Pablo Soto eingereicht, der das speziell für den Tausch von Musik gedachte MP2P-Protokoll entwickelt hat.
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Die Liste der Klageführer liest sich einmal mehr, wie die das Who-Is-Who der Chartmusik-Riesen: Warner, Universal, EMI und Sony. Die spanischen Niederlassungen der Unternehmen erhalten bei ihrer Klage außerdem Unterstützung von der in Spanien aktiven Vereinigung der Musikproduzenten Promusicae, der örtlichen Abteilung der IFPI.
Die Klagenden fordern von Soto nun die Zahlung von 20 Millionen US-Dollar Schadenersatz. Hintergrund sind Vorwürfe, wonach Soto und das von ihm geführte Unternehmen MP2P Technologies die illegale Verbreitung von urheberrechtlich geschützten Inhalten gefördert und davon profitiert haben sollen.
Soto selbst hält die neue Klage für eine Verzweiflungstat der Musikfirmen, die zuvor mit Klagen gegen Filesharing-User gescheitert waren. Die Konzerne würden durch ihre Klage versuchen, die Grundlage für die angeblich illegalen Aktivitäten der Filesharer zu zerstören, hieß es.
 
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