Studie 29.11.2019, 11:00 Uhr

85 Prozent der Österreicher kaufen mindestens ein Weihnachtsgeschenk online

Das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen analysiert die Tops und Flops unter dem Weihnachtsbaum der Österreicher. Im Durchschnitt werden heuer sieben Packerl verschenkt, knapp 22 Prozent beginnen mit den Weihnachtseinkäufen im November.
Zu den Top 3 Geschenken auf der Wunschlist der Österreich stehen Bargeld (15,7 Prozent), Reisen (14,5 Prozent) und Gutscheine (13,9 Prozent).
(Quelle: Pixabay )
Was wird gerne verschenkt? Worüber freut man sich selbst? Wie viel wird gekauft – und wo? Diesen und weiteren Fragen geht das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen in seiner aktuellen Weihnachtsstudie auf den Grund. Die Analyse zeigt, dass Herr und Frau Österreicher keine Last-Minute-Shopper sind. Denn ein Viertel der Befragten kauft bereits ab Anfang Dezember Geschenke ein, 21,6 Prozent beginnen sogar schon im November mit den Weihnachtseinkäufen. Und 15,7 % kaufen über das ganze Jahr verteilt Geschenke, um sie am Heilig Abend unter den Christbaum zu legen. Lediglich 2,5 Prozent erledigen ihre Weihnachtseinkäufe erst kurz vor dem 24. Dezember.
Quelle:  E-Commerce-Gütezeichen
Zudem geht aus der Umfrage hervor, dass mehr als ein Drittel, konkret 34,3 Prozent, jährlich auf der Suche nach dem „perfekten Geschenk“ ist. „Bei den Frauen liegt dieser Anteil sogar bei 39,9 Prozent – eine Steigerung von satten 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr“, berichtet Thorsten Behrens, Geschäftsführer des Österreichischen E-Commerce-Gütezeichen. Im Durchschnitt wollen die Österreicher heuer sieben Packerl – das ist eines mehr als 2018 – verschenken, wobei Männer sechs und Frauen acht Präsente planen. Der Großteil der Geschenke ist für die Familie geplant: 63,9 Prozent der Befragten beschenken ihren Partner, 61,5 Prozent die Eltern, 57,1 Prozent die Kinder und 36,9 Prozent ihre Geschwister. Und 31,2 Prozent überlegen sich Aufmerksamkeiten für ihre Freunde.

Die Top und Flop Geschenke der Österreicher

Quelle: E-Commerce-Gütezeichen
Zu den Top 3 Geschenken auf der Wunschlist der Österreich stehen Bargeld (15,7 Prozent), Reisen (14,5 Prozent) und Gutscheine (13,9 Prozent). Aber auch über Erlebnisse oder Ausflüge und Karten für Veranstaltungen freuen sich die Österreicher. Etwas Selbstgemachtes wünschen sich hingegegen nur 3,7 Prozent der Befragten. Die Liste der unbeliebtesten Weihnachtsgeschenke führen einmal mehr Socken und Unterwäsche an (21,2 Prozent). Elektrowerkzeug oder Heimwerker-Ausrüstung und etwas Praktisches für den Haushalt wollen 8,6 Prozent der Befragten lieber nicht aus dem Geschenkpapier wickeln. Und bei jeweils 6,8 Prozent lösen Kosmetika oder Kinderartikel keine Jubelstimmung aus.

Weihnachtsshopping erfolgt zunehmend online

Um den Einkaufsstress in der Adventszeit zu reduzieren, greifen Herr und Frau Österreicher vermehrt auf Online-Shopping zurück: Bereits 85 Prozent der Österreicher kaufen mindestens ein Geschenk im Internet. Bei der Wahl der Anbieter spielt einerseits der Preis eine wichtige Rolle, ausschlaggebend sind aber insbesondere auch die Vertrauenswürdigkeit und Sicherheit eines Online-Shops (42,9  Prozent). „Leider gibt es im Internet auch immer wieder unseriöse Anbieter. Deshalb empfehlen wir, bei Einkäufen im Internet sorgsam vorzugehen, um sich die Weihnachtsstimmung nicht durch unerfreuliche Überraschungen verderben zu lassen“, so Behrens. Das Österreichische E-Commerce-Gütezeichen bietet hier einen wichtigen Wegweiser: Die zertifizierten Anbieter erfüllen hohe Qualitätsstandards und Konsumenten können auf eine seriöse und professionelle Dienstleistung vertrauen.


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