Klarna-Studie 15.09.2022, 09:00 Uhr

E-Commerce in Österreich: Sonntagabend wird das höchste Umsatzvolumen generiert

Insgesamt verzeichnet der E-Commerce in Österreich am Sonntagabend von 21 bis 22 Uhr das höchste Umsatzvolumen im Vergleich zu einer durchschnittlichen Stunde (243 Prozent), so das zentrale Ergebnis einer aktuellen Klarna-Analyse.
Der Klarna Conversion-Kalender bildet das Verhalten von Online-EinkäuferInnen in Österreich ab.
(Quelle: Pexels / Sam Lion)
Seit der Corona-Pandemie setzen KonsumentInnen in Österreich vermehrt auf Online-Shopping und Innovation im Handel. Für Händler ist ein Aspekt für die Steigerung ihrer Conversions in diesem Kontext wesentlich: Die Zeitpunkte, an denen VerbraucherInnen am liebsten online einkaufen. Klarna hat das E-Commerce-Verhalten österreichischer KonsumentInnen in elf verschiedenen Produktkategorien im Zeitraum von Jänner bis August 2022 untersucht. Die Ergebnisse können Händlern helfen, das Einkaufsverhalten ihrer KundInnen in Österreich besser zu verstehen und ihre Marketingaktivitäten gezielt einzusetzen.    

Am Sonntagabend läuft der Onlinehandel am heißesten      

Insgesamt gesehen verzeichnet der E-Commerce in Österreich am Sonntagabend von 21 bis 22 Uhr mit 243 Prozent das höchste Umsatzvolumen im Vergleich zu einer durchschnittlichen Stunde. Der Umsatz bei Kleidung und Schuhen (256 Prozent), Haus und Garten (245 Prozent) sowie Sport und Freizeit (242 Prozent) verdreifacht sich fast zu dieser Zeit – bei Kinderartikeln sogar mehr (314 Prozent). Freitags und samstags werden in allen Produktkategorien die wenigsten Bestellungen aufgegeben: Im Durchschnitt geben die ÖsterreicherInnen an diesen Tagen jeweils 10 bzw. 11 Prozent weniger aus als im Durchschnitt.

Nur Gen Z und 66+ shoppen lieber montags als sonntags online    

Es gibt erhebliche Unterschiede im Online-Konsumverhalten je nach Altersgruppe. Junge Menschen zwischen 18 und 25 Jahren (Gen Z) kaufen generell montags um 21 Uhr am meisten online (229 Prozent). Die höchsten Umsatzanstiege in dieser Altersgruppe sind um die Uhrzeit bei Kfz-Zubehör und um 22 Uhr bei Erotikprodukten zu verzeichnen, mit jeweils 327 Prozent. Auch für Essen & Trinken geben Jugendliche samstags zu Mittag insgesamt das Dreifache als in einer durchschnittlichen Stunde aus (303 Prozent).
Der Umsatz bei KonsumentInnen ab 66 Jahren ist montags, allerdings um die Mittagszeit, mehr als doppelt so hoch wie zu einer durchschnittlichen Stunde (224 Prozent). Die beiden Altersgruppen sind die einzigen, die es nicht bevorzugen, am Sonntag zu shoppen.

Allerhöchste Peakzeiten gibt es bei Kinderprodukten und Erotik

Auch in Bezug auf die Produktkategorien gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Generationen. Einen fast 4-fachen Umsatzanstieg (375 Prozent) im Vergleich zu einer durchschnittlichen Stunde gibt es in folgenden Altersklassen und Produktkategorien: Nämlich einerseits jene KonsumentInnen zwischen 36 und 45, die sonntags zwischen 21 und 22 Uhr Kinderprodukte kaufen, und andererseits jene über 66, die Mittwochs zwischen 21 und 22 Uhr Erotikprodukte online shoppen.

Leicht veränderte Ergebnisse bei reinem Mobile Shopping 

Wenn KonsumetInnen über mobile Geräte online einkaufen, sieht ihr Verhalten ein wenig anders aus als beim Einkaufen über den Computer. Erotikprodukte werden allgemein montags um 22 Uhr am meisten gekauft, während dies bei Smartphone-Shoppern am Sonntagabend der Fall ist. Auch Entertainment wird insgesamt sonntags um 21 Uhr am meisten konsumiert – bei Einkäufen mit dem Smartphone hingegen montags um die gleiche Uhrzeit. 37 Prozent der KonsumentInnen in Österreich shoppen online lieber mit dem Smartphone als mit einem anderen Endgerät – damit befindet sich Österreich im Ländervergleich im Mittelfeld. Das hat der aktuelle Klarna Shopping Pulse ergeben.



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