Muttertag 2021 30.04.2021, 10:00 Uhr

Österreicher geben insgesamt 210 Millionen Euro für Geschenke aus

Blumen, Süßigkeiten und Gutscheine unter den beliebtesten Geschenken. Durchschnittliche Ausgaben von 62 Euro pro Kopf. Steirer und Kärntner mit 71 Euro am spendabelsten. Überwiegend wird Online geshoppt.
Die Top-5 Geschenke zum Muttertag 2021 sind laut Umfrage Blumen, Schokolade, Gutscheine, nicht-materielle Dinge und Selbstgekochtes.
(Quelle: Unsplash)
Am 09. Mai, dem zweiten Sonntag im Mai, wird es wieder rosig, denn an diesem Tag feiert ganz Österreich den Muttertag. Der Handelsverband hat gemeinsam mit dem Marktforschungsinstitut Mindtake Research und der Preisvergleichsplattform idealo.at erhoben, womit Mütter dieses Jahr besonders gern beschenkt werden und wie groß die Ausgaben der Österreicher ausfallen. Den Umfrageergebnissen nach werden die heimischen Konsumenten heuer durchschnittlich 62 Euro für Muttertagsgeschenke ausgeben. Das sind um immerhin 3 Euro mehr als noch im Vorjahr. 2018 bleibt mit 71 Euro pro Kopf weiterhin das Rekordjahr der Ausgaben für den Muttertag.

Österreich schenkt am liebsten Blumen, Süßigkeiten und Gutscheine

Der Muttertag 2021 steht einmal mehr ganz im Zeichen der Blumen, ein Drittel der Bevölkerung verschenkt am liebsten Pflanzen und blumige Accessoires. Aber auch Süßigkeiten (13 Prozent) und Gutscheine (11 Prozent) reihen sich unter die Top-Geschenke. Vor allem Gutscheine klettern in der Beliebtheitsskala immer weiter nach oben.
"Heuer geben die ÖsterreicherInnen insgesamt 210 Millionen Euro für Geschenke zum Muttertag aus. Damit ist der Muttertag insbesondere für den Lebensmittel- und Blumenhandel, aber auch für die Drogerien, Parfümerien und Schmuckhändler ein wichtiger Umsatztreiber, der gerade jetzt in der Corona-Krise wie ein Bissen Brot benötigt wird. Für den Blumenhandel ist der Muttertag neben dem Valentinstag sogar der umsatzstärkste Tag des Jahres", sagt Rainer Will, Geschäftsführer des Handelsverbandes.

Top 5 Geschenke zum Muttertag 2021

  • Blumen/Pflanzen (33,1 Prozent)
  • Schokolade/Pralinen/Süßigkeiten (12,8 Prozent)
  • Gutscheine (11,4 Prozent)
  • Nicht-materielle Geschenke/Ausflüge (10,2 Prozent)
  • Selbstgekochtes (9,8 Prozent)
Die Daten von idealo.at zeigen: "Vor allem junge Mütter wünschen sich heuer etwas selbst Gebasteltes zum Muttertag. Es sind die Frauen über 55, die sich über Geschenke nicht nur besonders freuen, sondern diese auch fast ‚erwarten‘. Also bitte nicht die älteren Mütter vergessen, denn ihnen ist der Muttertag besonders wichtig. Ein Blick auf die beliebtesten Süßigkeiten zum Muttertag zeigt, dass Ferrero Rocher unangefochten ist. Unter den Top 10 finden sich vier weitere Ferrero Produkte, davon unter anderem Mon Cheri, sowie Lindt Lindor Kugeln und Merci", so Jörg Stampler, Marketing Manager bei idealo Österreich.

Ausgaben zum Muttertag in der Steiermark und Kärnten am höchsten

Während sich die geplanten Pro-Kopf-Ausgaben in der Steiermark und Kärnten auf 71 Euro belaufen, finden sich in Niederösterreich und dem Burgenland mit 41 Euro die sparsamsten Schenker. Dazwischen liegen die Bundesländer Tirol und Vorarlberg mit 69 Euro sowie die Bundeshauptstadt Wien mit 67 Euro. Daraus ergibt sich ein bundesweiter Schnitt von 62 Euro.
Männer geben heuer durchschnittlich 80 Euro für Muttertagsgeschenke aus, bei den Frauen liegt das Planbudget bei 46 Euro. Insgesamt sieben von zehn Befragten werden die eigene Mutter am 9. Mai mit Geschenken überraschen. Im Vorjahr waren es noch über 80 Prozent, die am Brauch des Beschenkens zum Muttertag festhielten.

E-Commerce boomt seit Corona – auch zum Muttertag

Die Frage nach dem beliebtesten Einkaufsort für Geschenke ist eine spannende, denn erstmalig wird heuer für den Muttertag lieber in Online Shops bestellt als im stationären Handel. Ein gutes Viertel (25,7 Prozent) der Österreicher gibt an, Überraschungen dieses Jahr im Internet zu bestellen. Am zweithäufigsten wird im Supermarkt oder beim Discounter (23,2 Prozent) eingekauft. 19,8 Prozent präferieren Geschäfte, die nicht direkt auf einer Einkaufsstraße liegen, 14,8 Prozent shoppen im Einkaufscenter nach einem passenden Geschenk. Dass der E-Commerce Sektor boomt, ist aufgrund der ständigen Schließungen des Non-Food-Handels und mittlerweile vier harter Lockdowns keine große Überraschung. War es im letzten Jahr fast ein Fünftel, das im Online-Handel Präsente für den Muttertag bestellte, so ist es mittlerweile schon mehr als ein Viertel der Konsumenten.



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