Umfrage 03.09.2020, 12:08 Uhr

Autokauf in Corona-Zeiten: Jeder Dritte bestellt online

Es gibt eine klare Präferenz für den Privatwagen gegenüber anderen Mobilitätslösungen, wobei 81 Prozent der befragten Personen aufgrund der Covid-19-Pandemie das Auto den öffentlichen Verkehrsmitteln vorziehen.
Eine Umfrage des Online-Marktplatzes CarNext.com bestätigt: Das Auto als Fortbewegungsmittel ist hoch im Kurs. Kaufgewohnheiten ändern sich.
(Quelle: Pixabay)
Der Online-Marktplatz für Gebrauchtwagen, CarNext.com, hat die Ergebnisse seiner neuen Covid-19-Mobilitätsumfrage veröffentlicht. 3.000 Personen in sechs Ländern wurden befragt, wie sich Covid-19 auf ihre Mobilitätsperspektiven auswirkt. Die Umfrage ergab, dass 81 Prozent der Befragten aufgrund der Pandemie nun eher das Auto, anstelle von öffentlichen Verkehrsmitteln, nutzen. Und jeder dritte Autofahrer zieht jetzt in Betracht, ein Fahrzeug online zu kaufen. Dabei sind sie eher bereit dies zu tun, wenn eine Lieferung nach Hause (34 Prozent), eine 14-tägige Geld-zurück-Garantie (50 Prozent) oder eine vollständige Wartungshistorie und mechanische Prüfung angeboten würden (65 Prozent).

Trend geht in Richtung E-Commerce

"Der Privatwagen ist extrem wichtig in der 'neuen Normalität'. Unsere neue Umfrage zeigt, dass 81 Prozent der Befragten aufgrund von Sicherheitsbedenken inzwischen lieber mit dem Auto fahren, anstatt öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. 84 Prozent haben überlegt, anstelle einer Flugreise mit dem Auto in Urlaub zu fahren. Wir haben während der Pandemie auch eine deutliche Verlagerung hin zum E-Commerce erlebt: Jeder Dritte zieht in Betracht, sein nächstes Fahrzeug online zu kaufen. Diese strukturellen Verschiebungen beweisen eindeutig, dass der Online-Kauf von Fahrzeugen nicht nur ein vorübergehender Trend ist, sondern ein wesentlicher Teil der neuen Normalität“, erklärt Jan Wouter Kleinjan, Chief Product & Marketing Officer von CarNext.com. Auch die Meinung in Bezug auf Ride-Hailing- und Ride-Sharing-Lösungen hat sich aufgrund der Pandemie grundlegend geändert: 60 Prozent der Befragten geben an, dass sie sich bei der Nutzung solcher Dienste etwas oder sogar sehr unsicher fühlen.



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