Österreichs Online-Handel 03.12.2021, 09:00 Uhr

Paysafe-Studie: 70 Prozent der Händler gut auf Lockdown(s) vorbereitet

Die von Paysafe in Auftrag gegebene Studie „Lost in Transaction“ zeigt, dass sich 70 Prozent der Online-Händler für Lockdowns gut vorbereitet sehen. 81 Prozent befürchten allerdingss Betrugsversuche, 24 Prozent sehen sich als „leichte Beute“ für BetrügerInnen.
(Quelle: Pixabay)
Der lokale Online-Handel in Österreich hat sich auf die Bedingungen der Pandemie gut eingestellt und profitiert von der aktuellen Entwicklung: Dies zeigt die neue von Paysafe beauftragte internationale Studie „Lost in Transaction“.

Stimmung im Online-Handel positiv

Insgesamt ist die Stimmung in Österreichs Online-Handel durchaus gut: 44 Prozent der Händler geben an, dass die Pandemie positive Auswirkungen auf ihren Geschäftsverlauf hatte. Und gleich 70 Prozent erklären, dass sie sich für den aktuellen Lockdown gut aufgestellt sehen. Im Licht der aktuellen Lage geben 62 Prozent an, dass Festtage im Lauf des Jahres für ihr Geschäft besonders wichtig sind – darunter vor allem die Weihnachtszeit. Wenig überraschend wünschen sich 61 Prozent eine über das Jahr gleichmäßiger verteilte Umsatzkurve.

Angst vor Online-Betrug

Doch es gibt große Herausforderungen für den Online-Handel, die breitflächig wahrgenommen werden: Eine sehr große Mehrheit der heimischen Online-Unternehmen (81 Prozent) fürchtet konkret Betrug und betrügerische Transaktionen. Dieses Bild entspricht auch dem internationalen Trend: In Deutschland geben dies 85 Prozent an, in Italien mit 93 Prozent sogar fast alle Online-Händler. Noch alarmierender: Mit 24 Prozent sieht sich knapp ein Viertel aller Online-Händler sogar selbst als „leichte Beute“ für BetrügerInnen im Netz.

Mehr Bezahl-Optionen oder Kaufabbruch

Besonders deutlich ist auch der Trend, dass Kunden mehr Vielfalt beim Bezahlen fordern. 46 Prozent der Händler werden darauf von Kunden konkret angesprochen – und sie reagieren auch darauf: So bieten bereits 36 Prozent der Online-Händler eCash-Lösungen wie paysafecard, Paysafecash oder Barzahlen/viacash an und weitere 39 Prozent planen die Integration von eCash im Checkout in den kommenden zwölf Monaten. Immerhin 23 Prozent der Shops bieten aktuell sogar schon die Zahlung mit Kryptowährungen an. Und all das hat seinen handfesten Grund: Denn mit 19 Prozent geht laut den Händlern ein gutes Fünftel aller Kaufabbrüche allein darauf zurück, dass Kunden ihre bevorzugte Bezahloption beim Checkout nicht vorfinden.
Udo Müller, CEO der eCash-Division von Paysafe, sagt: „Während Covid-19 kaufen mehr Leute online ein, und Online-Shops müssen in der Vorweihnachtszeit in diesem Jahr besonders viele Kundenanfragen bewältigen. Gleichzeitig ist die Sorge vor Betrug sehr groß. Und immer mehr Kunden wollen mit alternativen und sicheren Bezahlmethoden. Neben der Integration neuer Bezahloptionen haben zuverlässige und sichere Checkout-Prozesse deshalb aktuell oberste Priorität für heimische Händler. Dementsprechend erwarten sie auch besonders Verlässlichkeit, hohe Sicherheit und Schutz vor Betrug von ihrem Payment-Partner.“



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