Dank Micro-Hubs 19.07.2021, 09:45 Uhr

Jokr will auch in Österreich Lebensmittel in nur 15 Minuten zustellen

Österreich ist um einen Player im E-Commerce reicher: Das erst vor drei Monaten gegründete US-Start-up Jokr startet nun auch in der Bundeshauptstadt. Das Unternehmen will Bestellungen in 15 Minuten liefern.
Das erst drei Monate alte Start-up legt nach den USA, Brasilien, Mexiko, Peru, Kolumbien und Polen nun in Österreich den siebten Launch hin.
(Quelle: JOKR)
Nur 15 Minuten sollen zwischen einer Bestellung bei Jokr und der Lieferung der Waren vergehen. Anders als herkömmliche Lieferdienste wird dazu das Liefergebiet nicht nur in einzelne Städte oder Regionen gegliedert, sondern in noch kleinere Einheiten zerlegt. Operiert wird aus sogenannten Micro-Hubs, wo die benötigte Ware gelagert wird und Fahrerinnen und Fahrer auf eingehende Bestellungen warten.
Jokr versteht sich als globale Plattform für Instant Retail auf hyper-lokaler Ebene. Das heißt, dass auch Produkte lokaler Anbieter gelistet wird und die Reichweite von kleinen Unternehmen zu erhöhen, die selbst keine komplexe Logistik aufbauen können. Perspektivisch sollen künftig neben Lebensmittel und lokalen Produkten auch weitere Produkte wie Elektronik oder Regenschirme angeboten werden.
Ralf Wenzel, Gründer und CEO von Jokr meint dazu: "Der globale Einzelhandel befindet sich an einem Wendepunkt. Die nächste Generation des Einkaufens ist online, personalisierter und hochgradig lokalisiert, mit sofortiger Lieferung innerhalb von Minuten, und zwar über alle Produktkategorien hinweg. Jokr erfindet den Einzelhandel neu, indem wir das Einkaufserlebnis intelligenter, schneller und angenehmer gestalten und gleichzeitig dem Kunden ein wertvolles Gut zurückgeben: seine Zeit. Unsere Plattform liefert Bestellungen innerhalb von 15 Minuten, ohne Mindestbestellwert. Unser Ziel ist es, Kunden rund um die Welt ein völlig neuartiges Einkaufserlebnis zu bieten."
Wenzel ist dabei kein unbekanntes Gesicht. Er hat den Essenslieferdienst Foodpanda gegründet, welchen er später an Delivery Hero (hierzulande mit Mjam aktiv) verkaufte und dort als Chief Strategy Officer (CSO) den Börsengang des Konzerns begleitete.



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