Klassische Werbemittel 01.02.2019, 12:33 Uhr

Online-Händler setzen auf Print-Werbung

Online-Pure-Player wie Booking.com, Planet Sports oder sogar Amazon suchen den Kundenkontakt über klassische Werbemittel. Durch die Steigerung der Werbeausgaben für Print-Mailings kann die Lücke, welche durch das Wegbrechen des klassischen Katalog-Geschäfts entsteht geschlossen werden.
„E-Commerce-Anbieter beziehen zunehmend auch physische Mailings in ihren Media-Mix ein. Dieser Trend hat sich schon 2018 abgezeichnet." erzählt Dirk Götz, Vice President Dialogmarketing, Deutsche Post.
(Quelle: Pexels)
Im vergangenen Jahr stieg die Zahl der E-Commerce-Nutzer um 12 Prozent. Online-Shopping wird im Zuge der Digitalisierung immer beliebter. Viele Online-Händler schalten jedoch wieder Werbung über klassische Medien. Besonders beliebt bei den Online-Pure-Playern sind zielgruppenspezifische Print-Mailings. Sie bieten die Möglichkeit Produkt-Samplings zu versenden und dabei den Online-Handel greifbar zu machen. Außerdem wird diese Werbeform zur Bestandskundenpflege herangezogen, dies ist laut Dialogmarketing-Monitor 2018 besonders effektiv. Die CMC Dialogpost-Studie 2018 ergab, dass Print-Mailings für den Online-Handel Conversion Rates von bis zu zehn Prozent erzielen. Die Studie führte die Deutsche Post in Kooperation mit dem Collaborative Marketing Club durch. Emotional ansprechende, individualisierte und hochwertige Werbesendungen vermitteln Wertschätzung und weisen eine hohe Verweildauer im Haushalt auf. Die E-Commerce-Anbieter haben im vergangenen Jahr die Ausgaben für Werbesendungen um ein Fünftel gesteigert. Dadurch füllen sie die Lücke, welche durch das Wegbrechen des klassischen Katalog-Geschäfts entsteht.
„E-Commerce-Anbieter beziehen zunehmend auch physische Mailings in ihren Media-Mix ein. Dieser Trend hat sich schon 2018 abgezeichnet. Im vergangenen Jahr hat der Online-Handel die Ausgaben für Werbesendungen um mehr als 20 Prozent gesteigert. Damit füllen E-Commerce-Anbieter die Lücke, die der klassische Distanzhandel mit dem Rückgang des Katalog-Geschäfts hinterlässt.“ so Dirk Götz, Vice President Dialogmarketing, Deutsche Post.


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