Digitale Lösung 26.03.2020, 11:15 Uhr

Österreichisches Rotes Kreuz launcht "Stopp Corona App"

Herzstück der App ist ein Kontakt-Tagebuch, in dem persönliche Begegnungen mit einem „digitalen Handshake“ anonymisiert gespeichert werden. Erkrankt eine Person an COVID-19, wird jeder, der in den vergangenen 48 Stunden Kontakt mit ihr hatte, automatisch benachrichtigt.
Die neue App des Österreichischen Roten Kreuzes, "Stopp Corona", soll dazu beitragen, die Infektionskette zu unterbrechen.
(Quelle: Österreischisches Rotes Kreuz )
Die neue App des Österreichischen Roten Kreuzes, "Stopp Corona", soll dazu beitragen, die Infektionskette zu unterbrechen. Das Herzstück der App ist ein Kontakt-Tagebuch, in dem persönliche Begegnungen mit einem „digitalen Handshake“ anonymisiert gespeichert werden. Erkrankt eine Person an COVID-19, wird jeder, der in den vergangenen 48 Stunden Kontakt mit ihr hatte, automatisch benachrichtigt und gebeten, sich selbst zu isolieren.
„Das Prinzip ist einfach“, erklärt Gerry Foitik, Bundesrettungskommandant des Österreichischen Roten Kreuzes. „Wenn sich die Kontaktpersonen rasch isolieren, können sie – sollten sie sich angesteckt haben – das Virus nicht mehr an Familienmitglieder oder Arbeitskollegen übertragen.“ So kann die App dazu beitragen, die Infektionskette zustoppen. „Helfen und Leben retten wird einfach wie nie“, so Foitik. „Je mehr Menschen die App downloaden und verwenden, umso besser können wir die Infektionsketten unterbrechen. Mein dringender Appell: laden Sie sich die App runter und helfen Sie mit, Corona zu stoppen.“
Die Entwicklung der „Stopp Corona“-App wurde von der UNIQA Privatstiftung finanziert, die Konzeption und Realisierung der App fand in Zusammenarbeit mit Accenture Österreich statt.
„Wir müssen unsere Kräfte im gemeinsamen Kampf gegen COVID-19 und für die Gesundheit aller Österreicherinnen und Österreicher bündeln. Daher haben wir uns sofort nach Ausbruch der Krise entschieden, das Rote Kreuz bei der Entwicklung der flächendeckenden ‚Stopp Corona‘-App zu unterstützen“, erklärt Andreas Brandstetter, CEO der UNIQA Privatstiftung.
Schon bei früheren Projekten im Gesundheitsbereich sind die UNIQA Privatstiftung und das Österreichsiche Rote Kreuz gemeinsame Wege gegangen, wie etwa bei der Erweiterung des Defibrillatoren-Netzwerks im öffentlichen Raum oder dem Ausbau der österreichischen Stammzellendatenbank.


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