Lockdown 2.0 24.11.2020, 13:00 Uhr

Home Office, Home Schooling und Gaming treiben Datennutzung auf Rekordhöhen

Laut dem Telekommunikationsanbieter Magenta steigt die Nutzung sowohl im Mobilfunk als auch im Festnetz auf noch nie da gewesene Höhen. Die Internet-Nutzung stieg im Lockdown 2.0 um 20 Prozent an.
Für Rekordzahlen in der österreichischen Datennutzung sorgen aktuell Home Office, Home Schooling und Gaming.
(Quelle: Pixabay)
Die Corona-Krise hat die Notwendigkeit für schnelles und stabiles Internet verdeutlicht. Ob für Home Office, Home Schooling oder die Freizeit – der Lockdown hat im Magenta Netz einen neuen Rekord in der Datennutzung gebracht: Sowohl im Festnetz als auch im Mobilfunk wurden neue All-Time-Highs bei der Nutzung von Datenservices und Zuwächse von rund 20 Prozent gegenüber den Oktoberwochen vor dem Lockdown gesehen. Dabei ist die Nutzung im Herbst saisonal ohnehin schon höher als im Frühjahr bzw. Sommer. Anders als beim ersten Lockdown wurde diesmal aber kein neuer Rekord bei der klassischen Telefonie erreicht, die Zuwächse in der Telefonie liegen bei 10 Prozent – weit entfernt von der Verdopplung im Frühjahr während des Lockdowns 1.0. Andreas Bierwirth, CEO Magenta Telekom, betont: „Auch ohne Corona-Krise oder Lockdown beobachten wir jährlich ein massives Datenwachstum in unseren Netzen. Der neuerliche Lockdown hat die Nutzung in unseren Netzen auf ein neues All-Time-High getrieben. Wir sind uns bewusst, dass wir für das Funktionieren von Wirtschaft, Bildung und sozialem Leben wieder eine wesentliche Aufgabe übernehmen. Die Netze laufen stabil und haben ausreichend Kapazitätsreserven.“ 

Gaming, Home Office und Home Schooling als Treiber der Datennutzung

Computer- und Konsolenspiele werden häufiger heruntergeladen und online gespielt, nämlich um 300 Prozent mehr als noch im Oktober, bevor der Lockdown 2.0 startete. Die Nutzung von Internet-Telefonie und Videokonferenz-Programmen, besonders durch das neue Arbeiten aus dem Home Office, Home Schooling und virtuellen Besprechungen, legte um 140 Prozent zu. Die Nutzung von Messaging Apps zum Austausch von Fotos und Videos und zum Chatten nahmen um immerhin 30 Prozent zu. E-Mails und der Download aus App Stores legen jeweils um 20 Prozent zu. Videostreaming ist bereits vor Corona der Top-Datentreiber gewesen. Hierbei ist der Datenverkehr bereits sehr hoch und trotzdem ist er um zehn Prozent erneut gestiegen.


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