RTR Telekom Monitor 29.05.2020, 13:56 Uhr

Österreich hat mehr als 22 Milliarden Minuten mit dem Handy telefoniert

Die Österreicherinnen und Österreicher haben 2019 zusammengerechnet über 42.400 Jahre telefoniert. Das sind zwei Prozent mehr als im Vorjahr. Wegen COVID-19 fällt der Wert heuer vermutlich noch höher aus.
(Quelle: Pexels)
Die RTR hat den jährlichen Telekom Monitor mit den Marktzahlen veröffentlicht. Demnach wurden in Österreich im Jahr 2019 insgesamt 22,3 Milliarden Minuten mit dem Handy telefoniert. Das ist eine kleine Steigerung von zwei Prozent verglichen mit dem Vorjahr. „Eine weitere deutliche Steigerung bei Gesprächsminuten erwarte ich für das erste Halbjahr 2020. In der COVID-19-Krise war Sprachtelefonie sicherlich für den Großteil der Bevölkerung wichtig, um miteinander Kontakt zu halten,“ so Klaus Steinmaurer, Geschäftsführer der RTR für den Fachbereich Telekommunikation und Post.
Auch beim Datenvolumen haben die Österreicherinnen und Österreicher nicht gespart: Verglichen mit 2018 stieg der Verbrauch um mehr als 30 Prozent auf 1.900 Petabyte (1 Petabyte = 1.024 Terabyte). Berücksichtigt man alle SIM-Karten, so liegt die Mobilfunkpenetration in Österreich bei 201 Prozent. Weiter auf Talfahrt befindet sich die SMS. Bedingt durch mobile Messenger wie WhatsApp wurden im Vorjahr "nur" 1,85 Milliarden SMS verschickt. Ein Wert, der erstmals unter der Zwei-Milliarden-Grenze liegt.
An Bedeutung verliert auch immer mehr das Festnetz. Die Anzahl der Anschlüsse ging von 2018 auf 2019 um 2 Prozent auf 2,36 Millionen zurück. Gesprächsminuten im Privatkundenbereich sanken um über 15 Prozent auf 625 Millionen Minuten und im Geschäftskundenbereich um über 7 Prozent auf 1.493 Millionen Minuten. Im Gegensatz dazu verzeichnet das über Festnetz realisierte Datenvolumen ein Plus von 21,5 Prozent und machte mit 3.763 Petabyte etwa das Doppelte des mobilen Datenvolumens aus.


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