Quartalsbericht 29.04.2020, 09:00 Uhr

A1 Telekom: Gute operative Performance im Q1, aber negative Effekte von COVID-19

Auf das Ergebnis des ersten Quartals hat COVID-19 noch wenig Einfluss: A1 Telekom verzeichnete verstärkte Nachfrage nach Bandbreite, Home-Office-Lösungen und Digitalisierungsprojekten, die internationalen Reisebeschränkungen wirken sich negativ auf Roaming-Umsätze aus.
Die Umsatzerlöse stiegen im ersten Jahresquartal um 3,4 Prozent, das Konzern-EBITDA bereinigte um Restrukturierungsaufwendungen wuchs leicht um 0,4 Prozent, wobei das Wachstum insgesamt aus den CEE Märkten kam.
(Quelle: APA / Krisztian Juhasz )
Die A1 Telekom gab bekannt, dass sich seit Beginn des Jahres die positiven Grundtendenzen des Vorjahres fortgesetzt haben. Die Umsatzerlöse stiegen um 3,4 Prozent, das Konzern-EBITDA bereinigte um Restrukturierungsaufwendungen wuchs leicht um 0,4 Prozent, wobei das Wachstum insgesamt aus den CEE Märkten kam. "Mit Beginn der COVID-19 Krise lag der Fokus auf der Aufrechterhaltung der Infrastruktur, wobei die A1-Netze den starken Anstieg im Daten- und Sprachverkehr bestens bewältigt haben. Auf das Ergebnis des ersten Quartals hat COVID-19 nur wenig Einfluss. Allerdings sind die weiteren Auswirkungen aufgrund der ungewissen Dauer der Krise noch nicht absehbar und auch durchaus vielfältig. Einerseits sehen wir verstärkte Nachfrage nach Bandbreite, Homeoffice Lösungen oder Digitalisierungsprojekten, andererseits haben die internationalen Reisebeschränkungen negative Effekte auf die Roaming-Umsätze. Insgesamt ist mit negativen Auswirkungen auf Privat- und Businesskunden zu rechnen", so Thomas Arnoldner, CEO der A1 Telekom Austria Group, zu den Highlights des ersten Quartals 2020.
Alejandro Plater, COO der A1 Telekom Austria Group, ergänzt: „Im ersten Quartal stieg die Zahl der Mobilfunk-Vertragskunden im Jahresvergleich um 5,0 Prozent, mit steigenden oder stabilen Zahlen in allen Märkten. Auch der 5G-Launch in Österreich ist erfolgreich verlaufen, das Tarifportfolio wurde gut angenommen. Die RGUs im Festnetz gingen im Jahresvergleich leicht um 0,9 Prozent zurück, wobei TV und Bandbreitenerhöhungen stark nachgefragt waren. Der Launch der neuen TV Plattform A1 Xplore TV in Österreich trug ebenfalls dazu bei.Der gesamte Konzern war mit Beginn der Covid-19 Krise stark gefordert, wobei sich die Agilität in der Organisation als Schlüsselfaktor für die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Bereitstellung unserer Dienste erwies. "
Der gesamte Konzern war laut Plater mit Beginn der Corona-Krise stark gefordert, wobei sich die Agilität in der Organisation als Schlüsselfaktor für die Aufrechterhaltung des Betriebs und die Bereitstellung der Dienste erwies. Die meisten Shops in den A1-Märkten blieben geöffnet, auch die Call-Center blieben in Betrieb, und die Service-Techniker arbeiteten wo immer möglich weiter, um alle den Kundenwünsche nachkommen zu können. "Der Fokus auf die betriebliche Effizienz bleibt in diesem Umfeld der wichtigste Faktor und entsprechende Maßnahmen sind auf Kurs. So wurden auch die Rückstellungen für uneinbringliche Forderungen aufgrund der makroökonomischen Aussichten erhöht, was sich negativ auf das EBITDA-Wachstum ausgewirkt hat. Die mittel- und langfristigen Auswirkungen der weltweiten Krise werden sich allerdings auch aufgrund des prognostizierten Wirtschaftsrückgangs erst zeigen", so Plater abschließend.


Das könnte Sie auch interessieren