CHIP-Netztest 13.03.2019, 11:30 Uhr

T-Mobile hängt die Konkurrenz ab und bietet das beste Netz Österreichs

Der CHIP-Netztest bestätigt die hohe Qualität des österreichischen Mobilfunknetzes bei moderaten Preisen. Die große Überraschung: T-Mobile, die Tochter der Deutschen Telekom, ist Aufsteigerin des Jahres und überholt alle anderen Provider.
Die Teams vom CHIP-Netztest waren insgesamt zwei Wochen in ganz Österreich unterwegs und legten über 7.500 Kilometer mit Messfahrzeugen, in Zügen und zu Fuß zurück.
(Quelle: Pixabay)
Im Vorjahr war T-Mobile noch Schlusslicht beim CHIP-Netztest, dieses Jahr springt die Tochter der Deutschen Telekom an die Spitze. Der Grund dafür ist schnell gefunden, so hat der pinke Provider in sein Netz investiert. Mittlerweile haben neben A1 alle großen Anbieter Voice over LTE (VoLTE), also das Telefonieren im 4G-Netz. 
Der Geschwindigkeitszuwachs ist spürbar, so werden bei T-Mobile nun über 90 Prozent der Gespräche in unter fünf Sekunden aufgebaut. A1 kratzt an knapp 60 Prozent und Drei liegt weit abgeschlagen mit etwas mehr als sieben Prozent auf dem letzten Platz. Auch bei der Gesprächsqualität führt T-Mobile mit einem Durchschnittswert von 4,57 – ein Bestwert von 5 beschreibt die beste Sprachqualität, also wenn sich beide Gesprächspartner im selben Raum aufhalten. A1 (4,16) und Drei (4,01) erreichen keine vergleichbare Durchschnittsqualität.
In diesem Beitrag werden der genaue Ablauf und die Hintergründe des Netztests erklärt.
So schneiden die heimischen Mobilfunker in den einzelnen Städten des Landes ab. T-Mobile führt in allen Großstädten,.
Quelle: chip.de

Höhere Qualität bei geringeren Preisen

Verglichen mit Österreich hinkt das deutsche Mobilfunknetz schon länger hinterher. Traditionell ist die heimische Infrastruktur gut ausgebaut und die Preise moderat. Laut dem von Mindtake Research für die MMA durchgeführte Mobile Communications Report nutzen 96 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher aktuell ein Smartphone, das Telefonieren steht nach wie vor an erster Stelle beim Nutzungsverhalten. Erst auf Platz vier folgt Internet surfen.
In Deutschland haben die Netzbetreiber die letzten Jahre aufgeholt, durchschnittlich navigiert man dort bei der Telekom mit einer Downloadrate von 44 MBit/s durch das Web. In der Alpenrepublik surft man bei T-Mobil mit rund 60  MBit/s und bei A1 sogar mit 78 MBit/s. Ein Gefälle bei der Performance in der Stadt und am Land gibt es zwar auch in Österreich, doch die Untreschiede fallen viel geringer aus als in der Bundesrepublik. Durchschnittlich verbraucht ein User 20,1 GB mobiles Datenvolumen monatlich.


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