yuutel-Umfrage 22.06.2022, 09:00 Uhr

Jedes achte Unternehmen will noch 2022 auf Cloud-Telefonie umsteigen

Heimische Unternehmen hinken in punkto Digitalisierung hinterher: Obwohl 75 Prozent der Befragten gewillt sind, die eingesetzten Kommunikationssysteme zu modernisieren, fühlen sich aktuell erst 16 Prozent optimal für die digitale Telefonie-Zukunft gerüstet.
Markus Buchner, Geschäftsführer und Gesellschafter von yuutel
(Quelle: Daniel Bointner/yuutel)
Besonders die Corona-Pandemie hat gezeigt, wie starr alte Telefonsysteme sind, wenn sich Remote Working und flexible Arbeitsmodelle als neuer Standard etablieren. Drei von vier befragten Unternehmen (75 Prozent) finden es der aktuellen yuutel-Umfrage zufolge zwar wichtig, dass MitarbeiterInnen auch im Homeoffice oder unterwegs genauso gut erreichbar sind wie im Büro. Sie haben die Modernisierung bezüglich hybrider Arbeitsformen und uneingeschränkter Erreichbarkeit für Kunden bislang aber verschlafen: Etwas mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten 250 Unternehmen in Österreich nutzt noch eine klassische analoge oder ISDN-Telefonanlage. Nur 16 Prozent sehen ihre Organisation derzeit optimal für die digitale Telefonie-Zukunft gerüstet. Immerhin 39 Prozent der Unternehmen sind bereits auf eine moderne VoIP- bzw. Cloud-Telefonie-Lösung umgestiegen. Als wichtigste Beweggründe werden hierbei unter anderem „Zu wenig Flexibilität der alten Telefonanlage“ (47 Prozent) und „Wechsel ins Homeoffice mit alter Telefonanlage nicht bzw. schwer möglich“ (37 Prozent) genannt.

ISDN wird von VoIP abgelöst

Dieser Trend wird sich in den nächsten Monaten weiter verstärken, denn auf Unternehmen kommt ein forcierter Technologiewechsel zu: „Die Telekom-Provider arbeiten schon seit Jahren daran, private und geschäftliche ISDN-Anschlüsse abzuschalten und durch die moderne Voice-over-IP-Technologie zu ersetzen. Künftig sollen alle Sprachinformationen basierend auf dem Internet-Protokoll über das Datennetzwerk gesendet und empfangen werden“, erklärt Markus Buchner, Geschäftsführer des österreichischen Telekom-Netzbetreibers und Cloud-Telefonie-Spezialisten yuutel, und warnt: „Für eine effiziente Zusammenarbeit und bestmögliche Kundenkommunikation sind Unternehmen jetzt gefordert, in zukunftssichere Telefonie-Lösungen aus der Cloud zu investieren.“ 
12 Prozent der Unternehmen haben diesen Digitalisierungs-Rückstau erkannt und planen, ihre Business-Telefonie noch heuer auf eine VoIP-Lösung umzustellen, um unabhängig von Endgerät und Arbeitsort telefonieren oder ihre Unternehmensstandorte besser vernetzen zu können.

UCC-Trend: Cloud-Telefonie in Kollaborationstools eingebunden

Mit dem Wandel der Arbeitswelt geht der Kommunikationstrend in Zukunft noch stärker in Richtung Unified Communications & Collaboration (UCC): 54 Prozent jener Unternehmen, die bereits Cloud-Telefonie nutzen, haben diese in eine digitale Kollaborations-Anwendung wie z.B. Microsoft Teams integriert. Die gesamte Business-Telefonie – inklusive Durchwahlen und vielen weiteren Telefonanlagen-Features – wird so in nur einem zentralen Tool gebündelt, das flexibel am PC, Laptop oder Smartphone genutzt werden kann. 
„Es ermöglicht NutzerInnen, über den Teams-Client mit ihrer gewohnten Büronummer weltweit jeden Telefonanschluss im Fest- und Mobilnetz anzurufen. Gleichzeitig wird die Cloud-Telefonie eng mit nützlichen Funktionen wie Videokonferenzen, Chats, Filesharing und Terminverwaltung verzahnt. Mitarbeiter*innen können dadurch überall nahtlos und effizient zusammenarbeiten“, gibt Markus Buchner Ausblick auf die Zukunft des ortsunabhängigen Arbeitens.



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