Live von der DMEXCO 24.09.2020, 10:10 Uhr

Fünf Schritte zur digitalen Transformation von Marken

Ilana Rolef-Heberling, Lead Strategic Marketing & Communications bei PwC, erklärt den Besuchern der DMEXCO@home wie die Digitalisierung von Marken funktioniert und warum diese Umstellung durch die Coronakrise wichtiger denn je geworden ist.
Der Workshop von Ilana Rolef-Heberling, Lead Strategic Marketing & Communications bei PwC, bei der diesjährigen DMEXCO @home drehte sich um “Digitales Brandmanagement”.
(Quelle: PwC )
Am 23. September 2020 sprach Ilana Rolef-Heberling, Lead Strategic Marketing & Communications bei PwC, in einem Workshop zum Thema “Digitales Brandmanagement” über die Notwendigkeit der Digitalisierung von Marken und wie diese durch die aktuelle Corona-Situation besonders herangetrieben wird. Vor allem die durch COVID-19 aufgetretenen Herausforderungen wie “Über welche Kanäle können meine Kunden meine Produkte weiterhin kaufen?” oder “Wann und mit welchem Content spreche ich meine Kunden am besten an?” treiben Marken an, den Schritt in Richtung Digitalisierung zu wagen. Rolef-Heberling unterteilte ihre Digitalisierungsstrategie in fünf Schritte. Um eine Marke aufzubauen muss man sich der Werte, die diese vertritt, bewusst sein. Besteht die Marke schon über einen längeren Zeitraum stellt sich die Frage, ob die ursprüngliche Marken-DNA noch mit der aktuellen übereinstimmt. Als zweiten Schritt nennt sie das Auswählen der Zielgruppe. Die Kunden sollen über möglichst viele verschiedenen Kanäle angesprochen werden, wobei Emotionen und Motive berücksichtigt werden müssen. In Sachen “Content & Storytelling” empfiehlt Sie als dritten Schritt, die kommunizierten Kerninhalte einheitlich zu halten. Diese sollen auf verschiedenen Kanälen an die Kunden herangetragen werden, um den Wiedererkennungswert der Marke zu steigern. Innerhalb der Marke sollen alle Abteilungen, seien es klassische Kommunikation, online oder offline, vernetzt werden und möglichst eng zusammenarbeiten, um schnellstmögliche Lösungen für auftretende Probleme zu finden. Abschließend wird die Kampagne geplant. Dabei muss beachtet werden, wo die eigene Marke steht, wer die Zielgruppe ist und welcher Content produziert werden soll. Um diesen Prozess zu optimieren sollte man sich auf eine Sammlung von Daten stützen. Zudem ist es wichtig, automatisierte Abläufe zu entwickeln und verschiedene Kanäle zu verwenden. Setzt man diese fünf Schritte in der Praxis um, schafft man laut Rolef-Heberling eine gute Basis für die erfolgreiche Transformation hin zu einer digitalen Marke.
Internet World Austria berichtet in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Marketing und Kommunikation der FH St. Pölten von der DMEXCO. Dieser Artikel wurde von Johannes Riepl und Janina Polt verfasst.


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