pikestorm-Gründerinnen 05.08.2020, 07:35 Uhr

„Ein digitales Mindset ist unentbehrlich!“

In ihrer Beratungstätigkeit setzen Franziska Hecht und Hannah Sturm von pikestorm auf neue Arbeitsweisen und Generationenmix. Im Rahmen der Online-Konferenz KMU GO DIGITAL zeigen sie Unternehmen im Workshop, wie sie ein digitales Mindset fördern können.
Franziska Hecht und Hannah Sturm, die beiden Gründerinnen von pikestorm, halten bei Online-Konferenz KMU GO DIGITAL einen Live-Workshop.
(Quelle: pikestorm)
Sie halten bei der viertägigen Online-Konferenz KMU GO DIGITAL den Live-Workshop „Digitales Mindset: Welche Skills braucht mein Team für die digitale Transformation?“ Warum ist es wichtig für KMU, sich mit diesem Thema zu beschäftigen?
Franziska Hecht: Unsere Arbeitswelt ändert sich permanent und rasanter als je zuvor. Agile digitale Ansätze waren daher schon vor Lockdown-Phasen wichtig und sinnvoll. Unternehmen stehen vor der großen Aufgabe, digitale Tools und neue Arbeitsmethoden schnell einzuführen und vor allem nachhaltig zu etablieren. Mitarbeiter*innen stehen vor der täglichen Herausforderung, die abwechslungsreichen Anforderungen zu meistern: in unterschiedlichsten Teams, mit anderen Aufgaben und Rollen und mit immer wechselnden Methoden und virtuellen Tools.
Hannah Sturm: Es ist für jede Führungskraft und jeden Arbeitgeber unerlässlich, sich mit dem digitalen und agilen Mindset der Mitarbeiter*innen auseinanderzusetzen und das Skillset aufzubauen. Vor allem im Bereich KMU muss man sich darauf verlassen, dass die Stärken aller Teammitglieder gefördert werden. In kleineren
Teams hat jeder eine Rolle und Aufgaben werden gemeinsam erledigt. Hier braucht es klare Rahmenbedingungen, Verständnis für alle eingesetzten Methoden und Tools und ein gemeinsames digitales Mindset im Team.
Was ist die Gefahr, wenn Digitalisierung ohne ein entsprechendes Mindset im Unternehmen vorangetrieben werden soll?
Hannah Sturm: Im Arbeitsalltag treffen eine Fülle an unterschiedlichen Bedürfnissen, Werten, Erwartungen und eben Know-how zusammen. Es ist klar, dass es daher in allen Arbeitsgemeinschaften zu Missverständnissen oder Konflikten kommt. Besonders stark treten diese dann auf, wenn die Arbeitsweisen im Team nicht zusammenpassen. Deswegen sollte in einem Team vor dem Einsatz neuer Tools und digitaler Werkzeuge ein gemeinsames Verständnis dafür und für das neue Arbeiten im Unternehmen geschaffen werden.
Was hat Führung – oder „agile Leadership“, wie es oft genannt wird – mit Digitalisierung zu tun?
Franziska Hecht: Um das Potenzial der Digitalisierung auszuschöpfen, wird vorausgesetzt, dass Führungskräfte und ihre Teams mit digitalen Tools und agilen Methoden arbeiten können. Von Personen in Leitungspositionen wird verlangt, dass diese Werkzeuge richtig eingesetzt werden und gleichzeitig auch virtuell eine Lead-Funktion ausgeübt wird. Hier stoßen Führungskräfte oft an ihre Grenzen, vor allem dann, wenn es um die persönliche Weiterentwicklung im Team und die Problemlösungen im digitalen Umfeld geht. Gewohnte Systeme und Prozesse werden einfach in ein digitales Miteinander übersetzt – oft ist das aber zu wenig.
Welche Key-Insights und konkreten Umsetzungstipps werden die Teilnehmer aus Ihrem Workshop mitnehmen können?
Hannah Sturm: Bei uns steht immer die gemeinsame Experience im Mittelpunkt. Wir werden daher das Prinzip der digitalen Transformation erläutern und Methoden „zum Anfassen mitbringen“. So können alle, die an unserem Workshop teilnehmen, dieses Skillset und Denkweisen direkt erleben und mit einem ersten How-to in den nächsten Arbeitstag starten.
 
KMU GO DIGITAL, die Online-Konferenz zum Trendthema Nummer 1 für KMU – Digitalisierung und digitale Transformation – findet von 21. bis 24. September 2020 statt. Sichern Sie sich jetzt kostenlos die Teilnahme: kmugodigital.com
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