Martina Saller, Microsoft 10.06.2021, 12:15 Uhr

„Ich finde die Idee der Marketing Leader Awards sehr gut und unterstützenswert.“

Martina Saller, Business Group Lead Microsoft Dynamics 365, erläutert im Interview, warum Microsoft bei den Marketing Leader Awards 2020 als Sponsor der Kategorie „Beratung, Bildung, IT, Healthcare & Institutionen“ fungiert.
Martina Saller, Business Group Lead Microsoft Dynamics 365, hält es für wichtig, dass Marketing-Talente auch "außerhalb ihrer täglichen Wirkungsstätte transparent gemacht und gewürdigt werden."
(Quelle: Microsoft)
Frau Saller, von 1. April bis 31. Mai 2021 fand das Online-Voting für die Marketing Leader Awards 2020: Was halten Sie generell von der Idee einen Award zu lancieren, der die herausragendsten und cleversten Marketing-Profis Österreichs würdigt?
Martina Saller: Ich halte das für sehr wichtig. Mit dieser Initiative werden Talente und ExpertInnen aus dem Marketingumfeld vor den Vorhang geholt, ihre Erfolge und ihr Engagement werden außerhalb ihrer täglichen Wirkungsstätte transparent gemacht und gewürdigt.
 
Sie fungieren als Kategoriesponsor „Beratung, Bildung, IT, Healthcare & Institutionen“ der Marketing Leader Awards. Aus welchen Gründen unterstützen Sie die Marketing Leader Awards?
Saller: Ich finde die Idee des Awards an sich sehr gut und unterstützenswert. Die Kategorie „Beratung, Bildung, IT, Healthcare & Institutionen“ passt sehr gut zu Microsoft, wir sind Enabler und Partner in Österreich für die digitale Bildung und die Stärkung des IT- und Innovationsstandortes Österreich. Das sind genau die Themen mit denen wir uns tagtäglich beschäftigen.
 
Was macht einen Marketer – Ihrer Meinung nach – zu einem ehrwürdigen Marketing Leader Award-Gewinner?
Saller: Ein Gewinner bzw. eine Gewinnerin ist für mich eine inspirierende Persönlichkeit, die für ein Thema bzw. eine Botschaft steht und sich durch ein Learning Mindset, Achtsamkeit und ein fokussiertes strategisches Vorgehen auszeichnet. Immer die Zielgruppe im Blick, gute Kommunikationsfähigkeit vorausgesetzt, abgerundet mit einer Portion Resilienz steuert die bzw. der Marketing Leader die Kundenagenda eines Unternehmens. Und nicht zuletzt braucht es im Marketing Leadership auch ein technisches Verständnis sowie mehr denn je die Fähigkeit Daten zu analysieren bzw. zu interpretieren, um datengestützt Entscheidungen treffen zu können.
 
Was halten Sie von der Idee, auch die zwei Spezialpreise „Rookie of the year“ und „Lebenswerk“ zu vergeben?
Saller: Das finde ich sehr gut, weil es einerseits auch jungen und unerfahreneren Talenten die Chance gibt mitzumachen und sich zu beweisen. Und andererseits mit der Kategorie „Lebenswerk“ eine Person und ein besonderes Projekt ausgezeichnet werden können, die nachhaltig wirken.
 
Welchen Stellenwert haben Kreativ- und Digital-Awards Ihrer Meinung nach in Österreich?
Saller: Diese Auszeichnungen sind definitiv wichtig in Österreich, insbesondere im Agenturbereich wirken sich gewonnene Awards positiv auf die Reputation aus.
 
Die Marketing Leader Awards würdigen die Arbeit Österreichs Marketer rückwirkend auf das Jahr 2020. Wie hat sich das Corona-geprägte Jahr für Microsoft entwickelt?
Saller: Die Pandemie und damit das Jahr 2020 war auch für Microsoft ein ganz besonderes Jahr. Wir sind gut durch die Krise gekommen, weil wir von Anfang an alles zur Verfügung hatten, um unsere tägliche Arbeit ins Home Office zu verlegen. Auch davor war es uns immer schon möglich unseren Arbeitsort sehr flexibel zu wählen. Ein 100 Prozent Remote Set-up war dann aber auch für uns eine große Umstellung und wir haben viel gelernt – im täglichen Miteinander, in der Zusammenarbeit mit unseren Kunden und Partnern. Die größte Veränderung im Marketing waren die 100 Prozent Online-Events. Hier haben wir viel ausprobiert und mit den Chancen und Grenzen eines solchen Set-ups sehr intensiv Bekanntschaft gemacht.
 
Der Marketing Club Österreich, die Austrian Marketing Confedaration und das Fachmedienportal INTERNETWORLD Austria suchten von 1. April bis 31. Mai in einem offenen Voting die Marketing Leader 2020 in sechs Kategorien. Außerdem werden die beiden Spezialpreise „Rookie of the year” und „Lebenswerk” von der Jury vergeben.



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