Förderung von Kooperationen 17.02.2020, 09:00 Uhr

Tourism Innovation Map Austria für digitale Projekte im Tourismus gelauncht

Die neue Tourism Innovation Map Austria (TIM) macht Digitalisierungsprojekte im heimischen Tourismus sichtbar. Ziel ist die Förderung von Kooperationen, die Nutzung von Synergien und gemeinsames Lernen innerhalb der Branche.
Die neue Tourism Innovation Map Austria (TIM) macht Digitalisierungsprojekte im heimischen Tourismus sichtbar.
(Quelle: Pixabay )
Die Tourismusbranche in Österreich arbeitet bereits auf allen Ebenen an innovativen Digitalisierungsprojekten. Diese sichtbar zu machen, ist die Aufgabe der Tourism Innovation Map Austria (TIM). TIM ist ein Projekt des Innolabs Next Level Tourism Austria (NETA) der Österreich Werbung im Auftrag des Bundesministeriums für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus. Reinhard Lanner, Chief Digital Officer der ÖW, präsentierte TIM am 12. Februar 2020 in Wien im Rahmen des Runden Tischs der Destinationen. "Mit TIM fördern wir Kooperation, nutzen Synergien und verbessern gegenseitiges Lernen", erklärt Lanner die Intention hinter TIM. "Im Zuge der Digitalisierung sind viele Player mit ähnlichen Aufgabenstellungen konfrontiert. Es macht wenig Sinn, wenn jeder TVB sein eigenes Digitalprojekt aufsetzt. Wenn es einen gemeinsamen Case gibt, ist das die Chance für alle, Kosten zu sparen und schneller zu sein", so Lanner.

42 Projekte aus neun Bundesländern

Quelle: Österreich Werbung
"Im kleinteilig strukturierten heimischen Tourismus schafft TIM erstmals eine zentrale Anlaufstelle mit einem umfassenden Überblick über die wichtigsten Digitalisierungsprojekte im Land", erklärt Petra Stolba, Geschäftsführerin der Österreich Werbung. "Im Plan T – Masterplan für Tourismus haben wir der Österreich Werbung den klaren Auftrag erteilt, die Branche bei der Digitalisierung zu begleiten und zu unterstützen. Mit TIM, der Tourism Innovation Map Austria, leistet die ÖW einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung des Plan T und schafft ein wertvolles Tool für den heimischen Tourismus", so die zuständige Sektionschefin im Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus, Ulrike Rauch-Keschmann.
Zum Start listet TIM 42 Projekte aus neun Bundesländern, unterteilt in die Kategorien New Interfaces, Automatisierung, API, Analyse und Datenmanagement. Zu jedem Projekt werden Auftraggeber, aktueller Status, eine Kontaktperson sowie die Projektbeschreibung erfasst.


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