Expansion  17.11.2020, 10:00 Uhr

TourRadar kommt jetzt auch auf Deutsch

Mitten während des zweiten Lockdowns kommt der Weltmarktführer TourRadar, ein digitaler Marktplatz für Reisen, nach Deutschland und wird dadurch ab sofort auf Deutsch angeboten.
TourRadar schafft die Expansion nach Deutschland – und das während des zweiten Corona-Lockdowns.
(Quelle: Pixabay)
Zu einem ungewöhnlichen Zeitpunkt wagt der international gefeierte digitale Marktplatz für Rundreisen den Eintritt in den deutschen Markt. TourRadar ist ab sofort auch in Deutschland erreichbar. Seit der Gründung im Jahr 2010 nimmt TourRadar eine Vorreiterrolle in der Digitalisierung der Branche für Erlebnisreisen ein. Hochwertige und erlebnisreiche Rundreisen von über 2.500 Reiseveranstaltern aus aller Welt werden hier aggregiert: Erlebnisse und Abenteuer wie eine Reise zu den Polarlichtern in Skandinavien, Expeditions-Wanderungen oder Safaris können erstmals auf einer einzigen Plattform gesucht, verglichen und direkt online gebucht werden. Bislang bietet TourRadar über 40.000 Reisen in über 200 Länder mit Bestpreis-Garantie an. Ziel ist die Digitalisierung der Branche für Erlebnisreisen mit Fokus auf mehrtägige Gruppen- und Privatreisen weltweit. Reiseangebote, die vielfach noch gar nicht im Internet buchbar waren, finden nun auf dem hochwertigen, digitalen Marktplatz eine Bühne - Beratung inklusive: Das Reiseexperten-Team von TourRadar ist rund um die Uhr an sieben Tagen die Woche für Endkunden-Anfragen und Beratung verfügbar. Den bisherigen Erfolg der Plattform, die vor der Pandemie als nächstes Unicorn gefeiert wurde, erklärt Travis Pittman, Gründer und CEO, wie folgt: "Wir haben die richtige Nische gefunden. Es ist so etwas wie die letzte Bastion der Reisebranche, komplexe Rundreisen und Privatreisen zu aggregieren, vergleichbar und buchbar zu machen." Der Weltmarktführer für Mehrtagesreisen war bis dato fokussiert auf englischsprachige Märkte wie die Nordamerika, Australien und Großbritannien. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien bekam erst 2018 mit 50 Millionen US-Dollar eine der größten Finanzierungsrunden, die ein österreichisches High-Tech-Unternehmen je erhalten hat.

Wie Reiseveranstalter-Partner profitieren

Das Team nutzte die frei gewordene Zeit in der Krise, um am deutschen Markt Fuß zu fassen - und möchte dabei Reiseveranstalter unterstützen und ihr Angebot digital buchbar machen. Das Geschäftsmodell ist einfach: Wenn TourRadar einen Verkauf tätigt, verdient die Plattform eine Provision. Über eine API Schnittstelle ist der einfache Upload der Reisen möglich. Ein Dashboard hilft Reiseveranstaltern dabei, Buchungszahlen zu optimieren. Die Erfahrungen von Reiseveranstalter-Partnern in englischsprachigen Märkten sind überragend: namhafte Partner wickeln nach kurzer Zeit 40 Prozent ihrer Buchungen über TourRadar ab. Bei dem Marktplatz-Modell ist es entscheidend, die größte Auswahl zu haben. "Wir möchten nicht nur Abenteuer für eine junge Zielgruppe oder nur Luxusreisen anbieten - beim Marktplatz dreht sich alles um Angebot und Nachfrage. Wenn man die richtige Mischung aus beidem zusammenbringt, funktioniert es", erklärt Pittman. “Die Touristik benötigt gerade jetzt positive Impulse." Er will den Fokus auf das Expertentum setzen: "Unsere Chance liegt darin, dass Menschen sich an das Reisen mit Covid-19 gewöhnen müssen, da wir nicht wissen, wann der Virus ganz verschwinden wird. Wenn man sich für eine Reise entscheidet, die von Fachleuten organisiert wird, die große Sorgfalt bei den Sicherheitsmaßnahmen walten lassen, können sich Reisende viel sicherer fühlen, als wenn sie ihre Reise selbst organisieren. Jetzt gilt es für die Branche, Optimismus zu bewahren und Vorfreude auf 2021 zu schaffen", so Pittman.

Zielgruppen

Die größte demografische Gruppe von TourRadar sind die 18- bis 35-Jährigen. Allerdings wird die Bevölkerungsgruppe der über 50-Jährigen zu einem immer größeren Teil des Marktes. So ist TourRadar noch 2019 in den Luxusmarkt vorgedrungen, beispielsweise mit Flusskreuzfahrten, bei denen eine Buchung 20.000 Dollar für eine Person oder sogar mehr kosten kann. “Vor der Krise waren eine Woche in Thailand oder City-Hopping durch Europa unsere Bestseller. Wir sehen unsere Reisen nicht wie Waren zusammengesetzt aus Flügen und Hotels - wir verkaufen lebensbereichernde Erfahrungen”, erklärt Pittman das Selbstverständnis von TourRadar.


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