DMEXCO 2022 29.09.2022, 12:00 Uhr

Creative minds, creative solutions: Wie Kreative die Zukunft der Branche sehen

Bei der DMEXCO 2022 sprachen Francisca Maass (Grey Germany), Frank Olma (mStudio), Diether Kerner (Fischer Appelt), Annabelle Jenisch (TLGG Agency) und Eva-Maria Schmidt (Horizont) über die Zukunft der Kreativbranche.
Eva-Maria Schmidt (Chefredakteurin Horizont), Francisca Maass (President & CCO, Grey Germany), Frank Olma (CD, mStudio), Annabelle Jenisch (Member of the Executive Board, TLGG Agency) und Diether Kerner (CCO, Fischer Appelt AG) auf der Agency Stage im Gespräch über die Kreativitätsbranche.
(Quelle: Strohmayer/Demir)
Im Panel “Creativity must not lose its creativity” im Rahmen der DMEXCO 2022 sprachen die kreativen Köpfe Francisca Maass (President & CCO, Grey Germany), Frank Olma (Creative Director, mStudio), Diether Kerner (CCO, Fischer Appelt), Annabelle Jenisch (Member of the Executive Board, TLGG Agency) und Eva-Maria Schmidt (Chefredakteurin Horizont) über diverse Herangehensweisen und Herausforderung in der Kreativitätskrise. Kernelemente der Diskussion waren Förderung der Kreativität, Bewusstsein für sensible Themen und Interdisziplinarität zwischen Kreativen und Medien.

Förderung der Kreativität

Diether Kerner (CCO, Fischer Appelt) setzt bei Kreativprozessen auf Klarheit der Aufgaben, und gute Strukturen. “Kreativität kommt und manchmal kann man gar nicht erklären, wie entstand das jetzt?”, so die Ansichtsweise von Kerner. Ergänzend sind auch klare Ziele und Vorstellungen.
Annabelle Jenisch (Member of the Executive Board, TLGG Agency) ist der Ansicht, dass Kreativität Hand in Hand geht mit Verständnis von Medien und neuen Technologien wie Artificial Intelligence und Kenntnisse über Daten. Letztendlich sollte eine Idee mit viel Verantwortung und Effizienz umgesetzt werden.

Bewusstsein für sensible Themen

In der Kreativitätsszene spielt das Bewusstsein im Umgang sensiblen Themen wie Ableismus, Sexismus, Rassismus, Frauenfeindlichkeit eine tragende Rolle. Besonders sollten alle Verantwortlichen im Prozess der Ideenfindung und Kreation veraltete Klischees kritisch hinterfragen, meint Frank Olma (Creative Director, mStudio). Auch bei Kunden findet ein Umdenken statt und mehr Themen werden hinterfragt.
Der Wert der Kreativität ist schwer zu messen. Früher lag der Schwerpunkt bei Awards und Preisen, heutzutage ist der Impact wichtiger. „Famously effective, man muss im Kopf bleiben, bekannt werden und vor allem wirken.“ argumentiert Francisca Maass (President & CCO, Grey Germany).
Internet World Austria berichtet in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Marketing und Kommunikation der FH St. Pölten von der DMEXCO. Dieser Artikel wurde von Hannah Strohmayer und Abdul Demir verfasst.



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