DMEXCO 2022 21.09.2022, 15:00 Uhr

Wie digitales Marketing den Folgen der Krisen begegnet

Die DMEXCO präsentierte sich im September 2022 nach zweijähriger Pause erneut als Live Event in Köln. Im Rahmen der Veranstaltung fand am ersten Tag eine Diskussion mit Sir Martin Sorrell (Founder & CEO S4 Capital plc) und Ralph Simon (CEO Mobilium Global) statt.
Sir Martin Sorrell sprach gemeinsam mit Ralph Simon über die strahlende Zukunft für digitales Marketing.
(Quelle: Jasmin Hlinka)
Unter dem Titel „What we can do for clients in challenging times” sprachen Sorrell und Simon über die Krisen unserer Zeit, deren Auswirkungen auf die EndverbraucherInnen und warum digitales Marketing genau in dieser Zeit wichtig ist.
Nach der Pandemie folgt die nächste Krise: neben der Inflation wirkt sich auch der Krieg in der Ukraine auf die Branche aus. 2023 und 2024 werden zwei herausfordernde Jahre, doch Unternehmen wie Google und Amazon werden trotzdem wachsen. Den Grund dafür sieht Sorrell in deren Investition in Digitalisierung. Digitales Marketing ist schnell, besser und billiger – daher hat diese Branche Potential um zu wachsen.
Sorrell sieht vier Bereiche als Basis für den wirtschaftlichen Erfolg: neben dem Digital-Marketing sind Data-Driven-Content, ein schnelles Markteindringen sowie eine One-Brand-Strategy Startpunkte am Weg zum Erfolg.

"Digital wächst"

Der digitale Markt wächst. Laut Sorrell sollen sich Marketers in Zukunft auf Global Media, Marketing Service, E-Commerce sowie auf die Digital-Marketing-Transformation konzentrieren. Auch die Zusammenarbeit zwischen den einzelnen Teilbereichen ist wichtig, denn nur wenn Marketing, Sales und IT kooperieren, können Erfolge erzielt werden. Eines gilt dennoch: Digital drives Sales.
Auch das Metaverse blieb bei der Diskussion nicht unerwähnt. Derzeit ist es noch ein eher kleinerer Bestandteil am Markt, trotzdem sind dessen Auswirkungen auf Entertainment, Sport, Musik und Homeoffice bereits spürbar.
Auf die Frage, ob Digital Marketing die Kreativität der Werbenden negativ beeinflussen kann, antwortete Sorrell, dass sogar das Gegenteil der Fall wäre. Digital-Marketing fördert sogar die Kreativität, weil weniger über Daten und Zahlen nachgedacht werden muss. Digital-Marketing zerstört Kreativität also nicht, sondern informiert und befruchtet diese.
Die Diskussion beendete Sorrell mit einem klaren Statement: „Digital first – digital only.“
Internet World Austria berichtet in Zusammenarbeit mit dem Studiengang Marketing und Kommunikation der FH St.Pölten von der DMEXCO. Dieser Artikel wurde von Jasmin Hlinka und Anja Berger verfasst.



Das könnte Sie auch interessieren