Trotz Corona 14.09.2020, 12:00 Uhr

hokify-Umfrage: 38 Prozent der Österreicher erwarten sich eine Gehaltserhöhung

Mehr als jeder dritte Österreicher erwartet sich innerhalb der nächsten sechs Monate steigende Gehälter. 50 Prozent rechnen hingegen mit Stagnation der Gehälter im nächsten Halbjahr. Dies zeigt eine aktuelle hokify-Umfrage.
Steigende Gehälter: Aktuelle Corona-Zahlen bremsen Aufschwung am Arbeitsmarkt und Gehaltserwartungen nicht.
(Quelle: Pixabay )
Ein aktuelles Stimmungsbild der Job-Plattform hokify zeigt, dass Österreicher ihrer beruflichen Zukunft wieder positiv entgegen sehen: Erfuhren in den vergangenen sechs Monaten noch 20 Prozent eine Reduktion des Gehalts, durch Kurzarbeit und Co, erwarten sich in den nächsten sechs Monaten mehr als 38 Prozent der Befragten eine Gehaltserhöhung. Ein wesentlicher Faktor dabei ist der Rückgang der Personen in Kurzarbeit und die damit verbundene Rückkehr zum Normalgehalt.

Höchster Gehaltsanstieg bei Pflege, Gesundheit, Transport und Handwerk erwartet

Quelle: hokify
Während in den vergangenen sechs Monaten branchenübergreifend knapp jeder fünfte Befragte Gehaltseinbußen verkraften musste, sieht das Bild für die nächsten sechs Monate positiver aus. Insbesondere bei Pflege und Gesundheitsberufen sowie den Branchen Lager, Transport und Logistik erwartet sich knapp jeder Zweite einen Gehaltsanstieg im nächsten halben Jahr. "Die erwarteten Gehaltssprünge bei Gesundheitsberufen lassen sich durch die gestiegene Nachfrage nach Mitarbeitern seit März sowie durch die starke mediale Aufmerksamkeit während der Corona-Krise erklären. Gleichzeitig herrscht in der Gesundheitsbranche nach wie vor ein Mangel an Fachkräften", erklärt Karl Edlbauer, Geschäftsführer der Job-Plattform hokify, die Ergebnisse des Befragung. Dennoch rechnen 50 Prozent der Befragten mit einer Gehaltsstagnation, jeder Zehnte erwartet sich sogar einen Rückgang – davon ist insbesondere die Gastronomie und Hotellerie betroffen (21 Prozent). Allgemein blicken die Befragten jedoch sehr positiv ins nächste Halbjahr, im Gegensatz zu den vergangenen sechs Corona-Monaten.


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