LIVE VOM JETZT SUMMIT 03.03.2021, 12:30 Uhr

Tino Krause, Facebook: "Fast alle Hasskommentare werden vor Meldung erkannt."

Tino Krause leitet seit Februar 2019 als Country Director DACH die Geschäftsentwicklung. In seiner Keynote beim JETZT SUMMIT zeigte Krause, was Facebook aktuell beschäftigt und was sich künftig auch als soziale Plattform ändern soll.
Tino Krause, Country Director DACH von Facebook am JETZT SUMMIT 2021.
(Quelle: MOMENTUM Wien/Screenshot)
Im Rahmen der Keynote „Facebook – more than social media“ am JETZT SUMMIT 2021, lieferte Tino Krause von Facebook spannende Insights. Als Country Director DACH von Facebook gehört es zu Krauses Aufgaben, "den Usern eine Stimme zu geben, marken beim Wachsen zu helfen und natürlich die internen Teams zu unterstützen." Krause ist davon überzeugt, "dass vieles, was durch Covid-19 gekommen ist, auch so bleiben wird, wie beispielsweise der JETZT SUMMIT oder auch hybride Arbeitsmodelle." Das bietet sowohl Vor- als auch Nachteile für Unternehmen.

„Technologie der Schlüssel, um besser zu werden“

Facebook ist erst 17 Jahre alt, aber laut Krause "bereits der größte Verbrauchermarkt, den es weltweit gibt." Krause verriet, dass "rund 2,5 Milliarden Menschen täglich Facebook-Produkte (Insatgram, Facebook, Facebook Messanger, WhatsApp etc.) nutzen und 200 Millionen Marken bzw. Unternehmen Facebook als Marketing-Plattform nutzen." 
Facebook nimmt seine Rolle hierbei sehr ernst. "Mittlerweile 35.000 Mitarbeitende und 80 sogenannte "Faktor-Prüfer" überprüfen Kommentare, Links, etc. auf deren Wahrheitsgehalt, Falschinformationen und reagieren auch dementsprechend auf diese," so Krause weiter. Dank der "großartigen technologischen Möglichkeiten werden bereits 97 Prozent der Hassreden vom System gelöscht, ohne dass diese von jemandem im Vorhinein gemeldet wurden", ein Meilenstein.
Krause selbst sieht Facebook als soziale Plattform, die mehr kann, auch "nur Leute zu connecten". Facebook möchte laut Krause (die Zahlen beziehen sich auf den DACH-Raum):
  • KMUs unterstützen: denn 59 Prozent verzeichneten durch Corona Umsatz-Einbrüche und 25 Prozent mussten Mitarbeiter entlassen. Facebook möchte KMUs durch Know-how, finanzielle Mittel und auch eignen Tools wie "Digital durchstarten" helfen. Beispielhaft sagte Krause, "dass Facebook-Shops durch Corona boomten. Auch das sehe ich viel Potential für KMUs."
  • Innovationstreiber sein: Facebook fokussiert sich laut Krause stark auf Innovationen, wie VR, AR, KI und möchte damit weiterhin erfolgreich bleiben. Auch hier sieht Krause noch viel Potential.
  • Zuletzt gibt Facebook Antworten auf Fragen, die die Zukunft beschäftigen: den Klimawandel bremsen. Facebook's Ziel bis 2030: CO2-Neutralität erreichen.



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