Digital Visibility Report 23.05.2019, 15:43 Uhr

Diese Händler haben die höchste Suchmaschinen-Sichtbarkeit in Österreich

Der Handelsverband hat gemeinsam mit Otago Online Consulting den Digital Visibility Report 2019 präsentiert. Dieser zeigt, wo Österreichs Einzelhandel auf den Eregbnisseiten des Suchmaschinengiganten Google rangiert. 
Rainer Will, Geschäftsführer Handelsverband und Markus Inzinger, geschäftsführender Gesellschafter von Otago Online Consulting, präsentieren den Digital Visibility Report 2019.
(Quelle: Handelsverband)
Welche Händler haben sich die besten Google-Positionen gesichert? Dieser Frage ist der Handelsverband im Digital Visibility Report 2019, der in Zusammenarbeit mit dem Online-Marketing-Spezialisten Otago Online Consulting erhoben wurde, nachgegangen. Dieser erhebt die digitale Lage des österreichischen Einzelhandels, dabei handelt es sich um das Ranking auf den Ergebnisseiten der Suchmaschine Google. Für die Studie wurden 40.000 Keywords anhand von rund 2 Mio. Datensätzen analysiert. 
„Suchmaschinen bieten für Unternehmen die Chance, genau in dem Moment sichtbar zu sein, in dem ihre Kunden einen Bedarf haben. Wer Bedarf hat, sucht auch. Heute kann das Ziel aber nicht mehr nur sein, in der Suchmaschine auf Seite eins zu erscheinen – nur wer wirklich ganz oben ist, wird geklickt. Sichert man sich diesen Klick nicht, gibt man den Kunden an die Konkurrenz ab“, Markus Inzinger, geschäftsführender Gesellschafter von Otago Online Consulting.

XXXLutz, Douglas und Media Markt führen das Ranking an

Aus der Studie geht hervor, dass sich Österreichs größter Elektronikhändler Media Markt auch digital die Top-Platzierung in der Branche "Computer & Elektronik" gesichert hat und somit auch den größten Sichtbarkeitsindex vorweist. Der größte Möbelhändler sowie der größte Sporthändler Österreichs, also XXXLutz und Intersport, haben ebenfalls bei den Suchergebnissen auf Google die Nase vorn. Douglas führt das Ranking in der Branche "Drogerie und Parfümerie" an. Hornbach taucht digital als erstes auf, wenn im Segment "Heimwerken und Garten" gegoogelt wird.
„Eine gute Lage im Ranking der größten Suchmaschinen bringt Kunden-Traffic und damit Conversion, also Kaufabschlüsse. Die Ergebnisse zeigen, dass vor allem Österreichs große Händler in der Regel gut aufgestellt sind, aber auch Spezialisten decken ihre Segmente verblüffend gut ab“, so Rainer Will, Geschäftsführer Handelsverband, über die Studie.
 
Amazon.de rangiert in der Warengruppe "Bücher und Papierbedarf" am höchsten auf Google, ist aber nicht in allen Warengruppen der sichtbarste Händler. Das liegt aber auch daran, dass Amazon häufig selbst als Suchmaschine genutzt wird. zalando.at führt den Bereich "Fashion und Accessoires" an. Im Bereich Lebensmittel erreichen Rezeptplattformen wie gutekueche.at oder ichkoche.at die höchste Sichtbarkeit in der Suchmaschine.

Wer "Brille" googelt stößt auf pearle.at

Zu den Top-Performern der Subkategorie „Brille“ zählt pearle.at. In der Subkategorie Radsport rangiert bikester.at weit oben, bei eBooks kobo.com und bei Schmuck und Uhren christ.at. Über alle Branchen hinweg sind Vergleichsplattformen, wie Geizhals, Idealo oder Wogibtswas top platziert. Shops, welche keine generische Position auf Google erreichen, können über Vergleichsplattformen also eine gute Sichtbarkeit erkaufen.


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