"Create your Comeback Austria" 30.06.2020, 08:00 Uhr

CCA startet Initiative als Impuls für Auftraggeber und Kreativwirtschaft

Konkret geht es dem Creativ Club Austria (CCA) darum, Auftraggebern wieder Lust auf die Zusammenarbeit mit der Kreativwirtschaft zu machen und den Appetit auf neue Ideen anzuregen.
Das Sprachrohr der heimischen Kreativwirtschaft startete die Initiative „Create your Comeback Austria“. Am Foto: Vorstand Creativ Club Austria (CCA).
(Quelle: Creativ Club Austria )
„Das Schlimmste, was gerade wirtschaftlich passieren kann, ist nichts. Jetzt müssen wir die Krisenzeit hinter uns lassen und gemeinsam wieder durchstarten“, erzählt Creativ-Club-Austria-Geschäftsführer Reinhard Schwarzinger. Der Shutdown der letzten Wochen hat die Wirtschaft nicht nur im laufenden Geschäft hart getroffen, sondern auch wichtige Strategie- und Agenturentscheidungen auf die lange Bank geschoben. Viele Auftraggeber haben Kampagnen auf einen unbestimmten Zeitraum verschoben, Ausschreibungen erst gar nicht gemacht oder Pitches vertagt. Das Resultat ist ein Stillstand in der Entwicklung neuer Ideen und frischer Kampagnen, der einen langen Rattenschwanz in der Wertschöpfungskette hinter sich herzieht: Mediabuchungen werden verschoben, weil Kampagneninhalte fehlen und dadurch wiederum Mediaagenturen und Medien selbst in Mitleidenschaft gezogen. Produktionsfirmen, Studios, Designer, Fotografen, Veranstalter und viele andere mehr warten darauf, kreative Ideen umzusetzen.
Quelle: CCA
Um wieder Bewegung in die Sache zu bringen, startet das Sprachrohr der heimischen Kreativwirtschaft die Initiative „Create your Comeback Austria“. Konkret geht es dem Creativ Club Austria darum, Auftraggebern wieder Lust auf die Zusammenarbeit mit der Kreativwirtschaft zu machen und den Appetit auf neue Ideen anzuregen. „Wir stimmen ganz bewusst nicht in den Kanon des Jammerns ein. Die Kreativwirtschaft will ja gestalten und sucht die Herausforderung. Mit der Initiative und Kampagne wollen wir aufzeigen, dass der wirtschaftliche Aufschwung mutige Ideen braucht. Die kommen aus allen Bereichen der Kreativwirtschaft. Firmen bringen ihr Geschäft am besten mit kreativer Kommunikation wieder ins Laufen. Gejammert wird auf den Sujets nur von jenen Gegenständen, die uns im Homeoffice tagtäglich erlebt haben und uns jetzt vermissen werden“, sagt Patrik Partl (Brokkoli), Vizepräsident des Creativ Club Austria. „Die Kreativwirtschaft ist bereit, um in die Recovery-Phase zu starten.“


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