Verändertes Nutzungsverhalten 09.01.2019, 12:40 Uhr

ORF-TVthek mit Zugriffsrekord

Der ORF meldet für das Jahr 2018 einen neuen Zugriffsrekord für die TVthek. Grund dafür: Geändertes Nutzungsverhalten und die Fußball-WM.
So sieht die ORF-TVthek heute aus – zum zehnten Geburtstag kommt ein Relaunch.
(Quelle: screenshot/tvthek.orf.at)
Die ORF-TVthek inklusiver aller Videoangebot im Netzwerk von ORF.at sowie der Apps verzeichnete monatlich durchschnittlich zwölf Millionen Nettoviews (zusammenhängende Nutzungsvorgänge), 35,9 Millionen Bruttoviews (registrierte Videostarts eines Beitrags) und ein Gesamtvolumen von 161 Millionen Minuten. Der Österreichische Rundfunk konnte die Nutzung im Vergleich zum Vorjahr um 37 Prozent steigern und auch die mobilen Zugriffe konnten erhöht werden.
Hier die 2018 meist gesehenen Inhalte der TVthek im Überblick:
  • Elfmeterschießen Russland - Kroatien (7. Juli)
  • Verlängerung Kroatien - England (11. Juli)
  • Elfmeterschießen Kroatien - Dänemark
  • Vorstadtweiber (12. Februar)
  • Wilkommen Österreich (23. Oktober)
  • Langfassung des Putin Interviews (4. Juni)

Flexibilisierung des Sehverhaltens

Mittlerweile liegt das Verhältnis zwischen Live- und Video-on-Demand-Nutzung genau bei 50 zu 50 Prozent. Im Vergleich zu 2017 verzeichnete die ORF-TVthek eine Steigerung der Visits um mehr als 20 Prozent. Auffällig beim Sehverhalten ist, dass Live-Streams länger geschaut werden als VoD-Sendungen und immer mehr Menschen das Angebot des ORF intensiv auf mobilen Geräten nutzen. "Die Nutzung der ORF-Apps ist im Vergleich zum Vorjahr um 40 Prozent gestiegen.", so ORF-Online-Chef Thomas Prantner im Interview. Laut ÖWA-Plus erreichte die TVthek insgesamt zuletzt eine Monatsreichweite von 22,6 Prozent und eine wöchentliche Reichweite von 9,3 Prozent.

Relaunch zum zehnten Geburtstag

Das vergangene Jahr war das Beste, seit die TVthek 2009 an den Start ging. Für 2019  – dem zehnten Jahr ihres Bestehens – soll der Service einem Relaunch inklusive modernerem Design unterzogen werden. So setzt der ORF seine Digitalisierungsoffensive fort und positioniert sich als Multimedia-Unternehmen, zumindest soweit dies das ORF-Gesetz zulässt.


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