Interview 05.02.2021, 08:00 Uhr

Niko Pabst, MCÖ: „Haben 2020 viel gelernt und schnell neue Plattformen besetzt.“

Niko Pabst, CEO des Marketing Club Österreich, fungiert als Kooperationspartner des JETZT SUMMIT. Im Interview erklärt er, was das beim JETZT SUMMIT eingesetzte Eventtool so besonders macht, welche Inhalte die MCÖ-Keynoter vermitteln und was 2021 noch anstehen wird.
Niko Pabst vom Marketing Club Österreich ist davon überzeugt, dass man in Zeiten der Digitalisierung „am Ball bleiben muss.“
(Quelle: Ingo Folie)
Herr Pabst, der Marketing Club Österreich (MCÖ) fungiert als Kooperationspartner am JETZT SUMMIT am 2. und 3. März, der sich auch inhaltlich eingebracht hat. Was waren Ihre Beweggründe, mit dem JETZT SUMMIT zu kooperieren?
Niko Pabst: Das Thema Digitalisierung ist in der Marketingbranche ein sehr relevantes Thema, das sich disruptiv auf Geschäftsmodelle, Kommunikation, Prozesse etc. auswirkt. Da ist es notwendig am Ball zu bleiben, daher bieten wir unseren Mitgliedern mit der Kooperation einen kostenlosen Zugang zu den wichtigen Informationen, die durch die zweitägige Konferenz abgedeckt werden.
 
Der MCÖ präsentiert die beiden Keynotes von Alex Gänsdorfer von NEOH und Michael Pötscher von Bitpanda. Warum passen diese beiden Keynoter ideal zum MCÖ?
Pabst: Beide bieten stark marktorientiere Lösungen. NEOH hat in kurzer Zeit eine neue Nische besetzt, ist sehr schnell gewachsen und verkauft seine Produkte weiter über die Landesgrenzen hinaus. Ein starker Marketing Case, der viele Learnings beinhaltet und eine Benchmark für andere darstellen kann. Bitpanda hat auch ein spannendes Produkt, das digital reüssiert und eine spitze Zielgruppe erfolgreich anspricht. Darüber hinaus sind beide mitreißende Speaker.
 
Für den MCÖ war das Corona-Jahr 2020 vermutlich ein ordentlicher Dämpfer, da die Präsenzveranstaltungen nicht stattfinden konnten. Wie sieht die Bilanz 2020 aus?
Pabst: Der Marketing Club Österreich (MCÖ) lebt neben dem breiten Programmangebot vor allem durch seine Mitglieder, den direkten Austausch in der Branche und den Networking-Möglichkeiten. Der persönliche Kontakt wurde uns 2020 natürlich teilweise genommen. Wir haben aber viel gelernt, sehr schnell neue Plattformen besetzt und das Angebot online übertragen. Zusätzlich haben wir unseren YouTube-Kanal ausgebaut, gemeinsam mit Internet World Austria den „Marketing Leader of the Year“-Award eingeführt, unser Programm verdichtet und sogar Mitglieder außerhalb Wiens gewinnen können. Auch unser Weiterbildungsangebot wie den „Crashkurs Digitalisierung für Marketingentscheider“ konnten somit Teilnehmenden aus anderen Bundesländern beiwohnen. Was man noch positiv mitnehmen kann, ist, dass sich unser Leitungsportfolio durch die Pandemie sicher erweitert hat. Was bleiben wir ist, dass unsere Veranstaltungen hybrid umgesetzt werden und wer beispielsweise aus Tirol teilnehmen will, das in Zukunft auch einfach tun kann.
 
Und welche Vereinsaktivitäten haben Sie für das Jahr 2021 geplant, das ja aller Voraussicht nach auch noch bis mindestens zur Jahreshälfte von Einschränkungen geprägt sein wird?
Pabst: Im ersten Halbjahr finden rund zehn Veranstaltungen statt. Neben kleineren Workshops werden auch wieder einige Podiumsdiskussionen und Fachvorträge umgesetzt. Voraussichtlich auch eine internationale Veranstaltung mit unseren Partnerverbänden aus ganz Europa. Des Weiteren starten wir neben unserer Industriemarketing Unit eine Handelsmarketing Unit mit speziellem Programm für Handelsunternehmen. Dazu wird es noch vor dem Sommer das Kickoff geben. Zusätzlich wird auch von unserem Nachwuchsclub, den Marketing High Potentials, wieder eine Vielzahl an Programmpunkten angeboten, es werden neue Podcasts publiziert, Weiterbildungen angeboten und vieles mehr.
 
Eine abschließende Frage: Wie reagieren MCÖ-Mitglieder auf die Umstellung zu virtuellen (Networking-) Events?
Pabst: Die meisten Mitglieder wünschen sich natürlich, dass ein persönliches Treffen möglich ist. Das wird durch virtuelle Networking-Möglichkeiten nie ersetzt werden können. Was wir versuchen ist, mit unserem Eventtool einen Hauch von „Normalität“ umzusetzen. Wie im realen Leben, sieht man virtuell einen Veranstaltungsraum mit Tischen und welche Gäste dort jeweils sitzen. Im Tool kann man auch von Tisch zu Tisch springen und sofort an Video-Tischgesprächen teilnehmen. Das Tool wird nun sogar auf Grund unserer Empfehlung beim JETZT SUMMIT eingesetzt. Zusätzlich versorgen wir die Mitglieder bei unseren Veranstaltungen noch mit Essensliefergutscheinen, damit auch das gemeinsame Essen beim Networking nicht zu kurz kommt. Das ist vielleicht auch noch ein Vorteil in der jetzigen Zeit, durch die Gutscheine kann jeder Gast dort bestellen, wo es ihr oder ihm am besten schmeckt.
 
Niko Pabst, CEO vom Marketing Club Österreich, fungiert am JETZT SUMMIT am 2. und 3. März als Kooperationspartner. Der JETZT SUMMIT findet am 2. und 3. März aufgrund der Corona-Pandemie virtuell statt – hier geht’s zum Ticketshop des JETZT SUMMIT 2021.



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