Dialog Marketing Report 2022 30.06.2022, 11:30 Uhr

Österreichische Post: Unternehmen punkten bei Generation Z mit Nachhaltigkeit

Mit dem aktuellen Dialog Marketing Report 2022 präsentiert die Österreichische Post AG die bereits neunte Auflage ihrer Marktforschung zum Ausgabeverhalten werbetreibender Unternehmen sowie zur Werbewahrnehmung der KonsumentInnen in Österreich.
DI Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Brief & Finanzen, Österreichische Post AG
(Quelle: Österreichische Post AG)
Der jährliche Dialog Marketing Report der Post liefert einen einzigartigen Überblick über den österreichischen Werbemarkt. Er beleuchtet, wie Unternehmen werben und wie unterschiedliche Medienkanäle von KonsumentInnen wahrgenommen werden. Der kürzlich veröffentlichte Report zeigt eine überraschend starke Erholung im zweiten Pandemiejahr: Die Werbeausgaben sind 2021 in Österreich auf mehr als sieben Milliarden Euro gestiegen und mit einem starken Wachstum von 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr schon wieder fast auf dem Rekordniveau der Vor-Corona-Zeit angekommen. Klassische Werbung nimmt bei fast allen Branchen den größten Ausgabenanteil ein. Am stärksten hat jedoch das Online-Dialogmarketing mit einem Plus von 13 Prozent zugelegt, die Ausgaben für digitale Werbung haben einen neuen Höchststand von rund einer Milliarde Euro erreicht.
„Digitale Prospektplattformen zur Suche von aktuellen Angeboten und Schnäppchen haben sich bei KonsumentInnen als besonders beliebt erwiesen. Zudem zeigen die aktuellen Daten eine neue Lust am Lesen, denn Printmedien – vor allem Wochenzeitungen und Fachzeitschriften – werden wieder stärker genutzt“, erläutert DI Walter Oblin, Generaldirektor-Stellvertreter und Vorstand für Brief & Finanzen der Österreichischen Post AG. Aber auch gedrucktes Dialogmarketing verzeichnet eine stabile Entwicklung, sodass Unternehmen derzeit planen, ihre Ausgaben für diesen Bereich zu erhöhen. „Flugblätter und Prospekte sind nach wie vor die Nummer eins bei der Verkaufsförderung. Der Handel profitiert dabei auch von den stärksten Multiplikator-Effekten, denn rund zwei Drittel der Flugblatt-LeserInnen teilen informative Inhalte regelmäßig mit ihrem Umfeld. Darüber hinaus erzeugt persönlich adressierte Werbepost durch die direkte Ansprache der EmpfängerInnen höchste Verbundenheit zum Unternehmen.“

Erste Daten zur Generation Z belegen Affinität zur Nachhaltigkeit

Um aktuelle Daten zur Zielgruppe Generation Z zu erhalten, wurden erstmals auch junge KonsumentInnen in einer eigenen Marktanalyse befragt. Sie zeigt, dass unterhaltende und informierende Inhalte, die über Online-Kanäle oder mittels Bewegtbild vermittelt werden, am beliebtesten sind. Sie wirken sich besonders auf Social Media, Preisvergleichsplattformen und in Flugblättern sehr stark kaufanregend auf die Gen Z aus. Vor allem für Großunternehmen, MarkenartikelherstellerInnen, Tourismus und Handel haben die KäuferInnen von morgen eine große Bedeutung, aber erst etwas mehr als ein Drittel (36 Prozent) der befragten Unternehmen spricht diese Zielgruppe gesondert an.
Insbesondere bei ökologischen Maßnahmen von Unternehmen offenbart der Report, dass es noch viel ungenütztes Potenzial gibt: Nur 15 Prozent der Werbeinhalte drehen sich aktuell um die Nachhaltigkeit von Produkten, obwohl rund die Hälfte (48 Prozent) der Gen Z-Befragten Informationen zur Nachhaltigkeit als sehr relevant einstuft. „Nachhaltigkeitsthemen sprechen die junge Zielgruppe besonders stark an. Der Großteil der Unternehmen will daher die werblichen Aktivitäten für die Generation Z intensivieren. Die Ergebnisse verdeutlichen, dass Unternehmen, die sich für Klima- und Umweltschutz engagieren und ihre soziale Verantwortung wahrnehmen, einen Wettbewerbsvorteil generieren können“, fasst Walter Oblin zusammen.



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