Studie 23.06.2020, 12:15 Uhr

58 Prozent der Österreicher können auf Print-Flugblätter verzichten

Digitale Aktionsportale verändern die Nutzungsgewohnheiten und das Informationsverhalten. Die Attraktivität klassischer Postwurfsendungen im Briefkasten, wie Flugblatt, Prospekt oder Katalog, nimmt immer mehr ab.
Oliver Olschewski, Geschäftsführer von wogibtwas.at: "Wie die Flugblattstudien der vergangenen Jahre gezeigt haben, geht der Trend ganz klar weg vom Postwurf und hin zu digitalen Formen."
(Quelle: wogibtwas.at )
In Zusammenarbeit mit Mindtake veröffentlichte wogibtswas.at eine Studie zum Informationsverhalten der Österreicher bei Angebotskommunikation im Handel. Untersucht wurde das Informationsverhalten der Österreicher in Bezug auf Aktionen und Angebote von Handelsunternehmen. Aus den Ergebnissen geht hervor, dass es eine immer stärkere Einbindung der digitalen Kommunikation braucht, um Konsumenten flächendeckend zu erreichen.

Sinkende Attraktivität des Print-Flugblatts

Quelle: MindTake
Die Studienergebnisse geben eine klare Richtung vor: Der Trend geht immer mehr weg vom Print-Flugblatt und hin zu digitalen Formen. Auf die Frage, wie sich Herr und Frau Österreicher über Aktionen und Angebote informieren, geben nur mehr 64,7 Prozent an, dies über Print Flugblätter zu tun. 2016 waren es noch 86,6 Prozent. Während dieser Wert um 25 Prozent gesunken ist, gewinnen die digitalen Angebote immer mehr an Bedeutung. Bereits jeder Zweite (53 Prozent) empfindet heute die Menge an zugestellten Flugblättern als zu viel. Das hat vor allem die wachsende Bedeutsamkeit der Umwelt als Grund. 65 Prozent würden künftig auf Print-Flugblätter verzichten, um dadurch Papiermüll zu vermeiden. Aktuell wird das Flugblatt oftmals ungelesen weggeworfen. Verglichen mit den Antworten der Probanden aus der Studie in 2016, entsorgen in diesem Jahr 53 Prozent mehr das Print-Flugblatt – ohne wirklich einen Blick hinein zu werfen – im Altpapier. Würden künftig viele Händler auf das gedruckte Flugblatt im Postkasten verzichten und es stattdessen digital verfügbar machen, geben 58 Prozent der Teilnehmer an, dass ihnen das Print-Prospekt nicht fehlen würde. Auf Aktions- und Flugblattportalen im Internet und am Handy informieren sich 2020 41,4 Prozent, 2016 waren es 31,5 Prozent. Zwar liegt das Print-Flugblatt immer noch an erster Stelle, aber digitale Formen holen immer mehr auf. Auch die Händler Websites dienen für 40,9 Prozent und die E-Mail-Newsletter für 37,9 Prozent der Befragten als Informationsquellen. Sehr beliebt ist auch, sich über Aktionen und Angebote direkt im Geschäft (46 Prozent) schlau zu machen.
„Wie die Flugblattstudien der vergangenen Jahre gezeigt haben, geht der Trend ganz klar weg vom Postwurf und hin zu digitalen Formen. Das wird von Studie zu Studie immer deutlicher. Auch spielen der Umweltgedanke und damit zusammenhängend die Vermeidung des Papiermülls eine immer größere Rolle. Und da bieten wir die optimalen Alternativen. Mit unserem Cross-Channel Ansatz bieten wir die Möglichkeit den User an jeder Stelle seiner digitalen Customer Journey abzuholen“, so Oliver Olschewski, Geschäftsführer von wogibtwas.at.


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