Franz J. Sauer, wiener-online 02.06.2021, 08:00 Uhr

„Mit COPE haben wir den stärksten heimischen Partner an unserer Seite.“

Franz J. Sauer ist Herausgeber, Miteigentümer und Chefredakteur des Männermagazins „Wiener“ sowie motorblock.at. Im Interview erläutert Sauer die Zusammenarbeit mit dem Vermarkter COPE, welche Ziele erreicht werden sollen und wie sich die Corona-geprägte Zeit auswirkte.
Franz J. Sauer beschreibt die beiden Plattformen (wiener.at und motorblock.at) als einen Ort für „Genuss, Lebensfreude, Technikaffinität, die schönen Dinge des Lebens und eine gehörige Portion Hedonismus.“
(Quelle: Privat)
Herr Sauer, wiener-online.at und motorblock.at werden ab sofort von COPE, vormals styria digital one, vermarktet. Warum haben Sie sich gerade jetzt auf die Suche nach einem Partner im Bereich Digitalvermarktung gemacht? 
Franz J. Sauer: Wir haben uns nach Jahren der werbefreien Erscheinungsweise – zumindest was Display betrifft – dazu entschlossen, nun auch aktiv auf den Seiten zu werben. Und da liegt es nur nahe, mit dem stärksten Partner auf dem heimischen Markt zu kooperieren.
Aus welchem Grund ist die Wahl auf COPE als Vermarktungspartner gefallen?
Sauer: Ich denke, dass wir mit unserer spezifischen Zielgruppe (Männer und motorbegeisterte Menschen) eine Lücke im COPE-Portfolio schließen können, was uns auf der Suche nach qualifizierter Reichweite sehr entgegenkommt. 
Welche Ziele möchten Sie durch die neue Zusammenarbeit erreichen? 
Sauer: Einerseits gezielt gute Werbung zu verbreiten, die unsere Leserschaft nicht stört, sondern ihr im Gegenteil, einen Mehrwert vermittelt. Andererseits gemeinsam unserer Reichweite relevant auszubauen, ohne blind ins Kornfeld zu schießen und jeden beliebigen Klick zu nehmen, den man kriegen kann.
Wofür stehen die beiden Plattformen in wenigen Worten? 
Sauer: Für Genuss, Lebensfreude, Technikaffinität, die schönen Dinge des Lebens und eine gehörige Portion Hedonismus, ohne dabei auf soziale Verantwortung zu vergessen. 
Wie ist es den beiden Plattformen und dem Printprodukt im Corona-geprägten Jahr 2020 am Leser/Usermarkt und am Anzeigenmarkt ergangen? 
Sauer: Wie viele andere Medienhäuser leiden wir derzeit extrem an der Unmöglichkeit, wesentliche Eckpfeiler unseres Geschäftes, wie beispielsweise Erscheinungsdaten, langfristig planen zu können. Generell sind unsere Hefte wie auch die Online-Angebote gut gebucht, wenn sie erscheinen. Was uns nicht abgeht: Das vor der Krise zum „guten Ton“ gehörende Clickbaiting scheint einem neuen, elektrischeren Leseverhalten zum Opfer gefallen zu sein. Und das ist gut so.



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