Streaming Conversion-Metriken 09.04.2019, 13:41 Uhr

Spotify: Neue Tools für die Erfolgsmessung von Anzeigen

Für Werbetreibende und Künstler, die wissen wollen, wie gut ihre Anzeigen funktionieren, gibt Spotify jetzt neue Metriken heraus. Diese zeigen die Reaktionen der Hörer auf die Ads.
(Quelle: Shutterstock.com/David Molina)
Spotify führt neue Metriken für die Erfolgsmessung von Anzeigen beim Streaming ein. Die neuen Tools zeigen, wie Spotify-Hörer genau auf eine Anzeigenkampagne reagieren - ob sie zum Beispiel geklickt haben, um die Musik zu hören, sie zu speichern oder sie einer Playlist hinzufügen.
Selbst die Wirkung von Kampagnen hinsichtlich der Bindung von bestehenden Fans oder des Neukundengewinns wird durch die Metriken sichtbar, so das Unternehmen in seinem Firmenblog
Die neuen Ad-Metriken bei Spotify
Quelle: Spotify.com
Die sogenannten Streaming Conversion-Metriken werden im Spotify Ad Studio eingeführt, das es seit 2017 als Self-Service-Plattform Werbetreibenden ermöglicht, Ads an die kostenlos registrierten Spotify-Nutzern auszuliefern.
Die so eingeblendeten Anzeigen werden während der Werbeunterbrechungen zwischen den Liedern geschaltet und zeigen eine Illustration und eine URL für eine vom Künstler ausgewählte Anzeige. Neben den altbekannten Metriken wie Alter, Geschlecht, Genre-Präferenzen und gezählten Klicks pro Anzeige soll nun auch statistisch ausgewertet werden, wie die Nutzer als nächstes auf die Ads reagierten.

Spotify als Werbekanal

Spotify Ad Studio fungiert dabei als weiterer Kanal für Werbekampagnen: So können neue Songs oder Alben angekündigt werden oder die Künstler auf aktuelle Trends reagieren - und die Kampagnenergebnisse genau statistisch auswerten. Auch weitere Anzeigenprodukte sollen in der Zukunft mit ähnlichen Metrikfunktionen ausgestattet werden, so Spotify.
Mit den neuen Anzeigen-Tools erhalten Künstler bei Spotify erneut mehr Kontrolle - ein Versuch Spotifys, sich als wichtigste Plattform für Musiker zu etablieren, über die die Künstler ihre Fans erreichen, aber auch ihre Fangemeinde vergrößern und ihre Popularität steigern können. Das spült dann nicht nur mehr Geld in die Kassen der Künstler - sondern auch von Spotify.
Neben Musik will Spotify nun auch die Sparte Podcast abdecken: Erst kürzlich übernahm die Streaming-Plattform den Podcast-Anbieter Parcast.

Sonja Kroll
Autor(in) Sonja Kroll


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