Marketing Leader of the year 2020 08.09.2021, 08:00 Uhr

Clemens Zehetner, Runtastic: "Ich sehe das als Bestätigung meiner Arbeit."

Clemens Zehetner wurde am 1. September mit dem Marketing Leader Award in der Kategorie "Beratung, Bildung, Healthcare, IT & Institutionen" ausgezeichnet. Im Interview spricht Zehetner über seine erste Reaktion und was in diesem Jahr noch ansteht.
Clemens Zehetner, Gewinner Marketing Leader of the year 2020 in der Kategorie „Beratung, Bildung, IT, Healthcare & Institutionen“
(Quelle: Mirja Geh)
Herr Zehetner, man darf Ihnen gratulieren, denn Österreichs Marketing-Community hat Sie in der Kategorie „Beratung, Bildung, Healthcare, IT & Institutionen“ zum Marketing Leader of the year 2020 gewählt. Warum, glauben Sie, sind Sie bei Österreichs Marketing Community so gut angekommen?
Clemens Zehetner: Vielen Dank! Ich denke, dass die Erfolgsgeschichte von Runtastic eine gewisse Strahlkraft mit sich bringt. Besonders in Österreich wurde die Entwicklung seit der Gründung vor gut zehn Jahren, dem schnellen Aufstieg zu einem Leader im Bereich Sports & Health Tech und der viel beachteten Akquisition von adidas, einem der führenden globalen Player in der Sportindustrie, genau beobachtet. Das ich mich am Ende aber auch im Online Voting gegen ein so starkes Feld an Nominierten durchsetzen konnte freut mich besonders. Das sehe ich als Bestätigung meiner inhaltlichen Arbeit, vor allem aber auch meiner Qualitäten als Führungskraft und Kollegen innerhalb des Unternehmens, da es augenscheinlich eine große Anzahl an Menschen innerhalb meines Netzwerks gab, die für mich abgestimmt haben.
Welcher Gedanke ist Ihnen als erstes durch den Kopf gegangen, als Sie erfahren haben, dass Sie Marketing Leader of the year 2020 sind?
Zehetner: Dass ich Erster wurde habe ich erst im Moment der Verlautbarung vor Ort erfahren. Dementsprechend waren die meine ersten Gedanken in etwa: „Wahnsinn, welch Ehre – und was für eine Überraschung – da hätte ich mir wohl ein paar Sätze zurecht legen sollen“.
Welche Eigenschaften muss ein Marketing Leader Ihrer Meinung nach mitbringen?
Zehetner: Einerseits Bedarf es inhaltlicher Kompetenzen, „hard skills“, derer man sich durch Ausbildung, Weiterbildung und Erfahrung habhaft machen kann. Der erste Teil des Titels „Marketing Leader“. Für den zweiten Teil des Titels „Marketing Leader“ geht es um „soft skills“: Den Blick über den Tellerrand hinaus, Ziele und Visionen in umsetzbare Strategien übersetzen, die Fähigkeit mit unterschiedlichen Charakteren gut zusammenarbeiten zu können und Menschen zu motivieren, zu fordern und zu begleiten. Aus meiner Sicht sind es diese Kompetenzen, die besonders wichtig sind.
Sie sind als Head of Marketing & Partnerships bei Runtastic tätig. Was waren in dieser Funktion bisher Ihre größten Meilensteine?
Zehetner: Da fallen mir sofort unsere große, sehr erfolgreiche Re-branding Kampagne im September 2019, im Zuge derer wir konsumentenseitig sichtbar gemacht haben ein stolzer Teil der adidas Familie zu sein, oder der Aufbau unseres Partnership Bereichs, im Zuge dessen wir seit Anfang 2020 eine stetig wachsende Zahl an derzeit ca. 25 digitalen Partnern in unsere digitalen Plattformen integrieren, ein. Vor allem sind es aber die kleineren und größeren Momente in denen durch Feedback unserer Nutzer sichtbar wird, dass wir richtige Schritte setzen und so unserer Mission gerecht werden: „Through sport, we have the power to change lives.“
Welche Ziele verfolgen Sie 2021 noch in Ihrer Funktion als Head of Marketing & Partnerships bei Runtastic?
Zehetner: Uns steht definitiv ein spannender Herbst bevor: Vor einigen Wochen wurde die adidas Strategie für die kommenden fünf Jahre mit dem Titel Own the Game präsentiert. Unter anderem spielt Runtastic eine tragende Rolle bei dem strategisch sehr wichtigen Thema Membership und wir hoch motiviert an den richtigen Stellschrauben zu drehen, um stark ins kommende Jahr zu starten!
Welchen Stellenwert haben Auszeichnungen und Awards generell für Sie und Runtastic?
Zehetner: Ich komme ursprünglich aus dem Event Marketing und habe es immer genossen selbst nicht auf der Bühne, sondern hinter der Bühne zu stehen und dort zum Gesamterfolg beizutragen und meine Taten für mich sprechen zu lassen. Ich denke, meine charakterliche Prägung lässt sich gut anhand dieses Beispiels festmachen. Dennoch – ich freue mich sehr über diese persönliche Auszeichnung und sehe sie als Validierung meines Tuns im größeren Kontext – und das ist sehr schön.



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