Jury-Sitzungen 08.08.2022, 09:00 Uhr

Media Award: 31 HoffnungsträgerInnen warten auf die Ergebnisse 

Nach den beiden Live-Hauptjurys stehen die Shortlist-Platzierungen des Awards für Media-Exzellenz fest. 31 JurorInnen wählten 31 Arbeiten aus 73 Einreichungen aus, die sich Hoffnungen machen dürfen.
(Quelle: leisure communications/Roland Rudolph)
EPAMEDIA, Gewista, Goldbach Austria, Kleine Zeitung, Kronen Zeitung, ORF-Enterprise, RMS Austria und VGN Medien Holding verzeichnen heuer 73 Einreichungen zum renommierten Media Award – und damit ein Plus von 15 Prozent im Vergleich zur letzten Auflage vor der Pandemie. Besonders groß war der Andrang heuer in den Kategorien „Exzellente Media-Strategie“ und „Exzellente Media-Innovation“ mit 33 beziehungsweise 19 Einreichungen. Wer bei der glanzvollen und eleganten Gala im Leopold Museum mit dem Media Award in Gold, Silber und Bronze sowie als Gesamtsieger mit dem Titel „Agency of the Year“ ausgezeichnet werden wird, berieten die beiden Hauptjurys in Live-Sitzungen Ende Juli und Anfang August 2022 im 25 Hours Hotel beim Museumsquartier, in denen intensiv diskutiert wurde.
Bereits zuvor wurden die eingereichten Arbeiten in einem Online Voting einer ersten Bewertung unterzogen, die den Hauptjurys nun als Basis diente und die größtmögliche Meinungsvielfalt und Transparenz bei der Kür der Sieger des angesehenen Preises fördert. Diesem Gedanken trägt auch die Zusammenstellung der Jury Rechnung, der neben Repräsentanten von Auftraggebern, Agenturen und Vorstandsmitgliedern des Media Award auch Vertreter von Kommunikations-Branchenverbänden und Nachwuchsorganisationen sowie dem universitären Bereich angehören.
„Die diesjährigen Einreichungen bilden die rasante technische Entwicklung in einigen Mediengattungen ab, die sich besonders in den Kategorien ‚Exzellente Media-Innovation‘ und ‚Exzellenter Einsatz von Daten‘ zeigt. In der Mediaplanung gibt es keinen Stillstand oder Erfolgsrezepte für die Ewigkeit. Die diesjährigen Shortlist-Platzierungen zeigen, wie Fortschritt gewinnbringend umgesetzt wird und neue Tools und Möglichkeiten intelligent aufgegriffen werden“, berichtet Jurypräsidentin Inez Czerny (Media 1).
„Dass exzellente Media-Arbeit nicht eindimensional ist, beweisen einige Kampagnen, die gleich in mehreren Kategorien nominiert sind. Das Zusammenspiel aus Strategie und Taktik gewinnt in Kombination mit Content, Innovation und Daten an Bedeutung, um Zielgruppen in österreichischen Medien punktgenau zu erreichen und erfolgreich zu aktivieren. Deswegen wird nationale Media-Kompetenz immer entscheidender, um die Vorteile jener Medien zu nutzen, denen die Menschen vertrauen und die verlässliche Brand Safety bieten“, fasst Jurypräsident Oliver Ellinger (Publicis Media) zusammen.

31 JurorInnen küren Media-Exzellenz beim 18. Media Award

Unter Oliver Ellingers Leitung jurierten im Boutiquehotel mit Blick über die Dächer der Bundeshauptstadt Joachim Feher (RMS Austria), Dinko Fejzuli (Medianet), Michael Göls (Havas Village Vienna), Andrea Groh (Gewista), Kristin Hanusch-Linser (International Advertising Association), Ronnie Hochmayer (Mediaplus), Claus Hofmann-Credner (Almdudler), Sarina Hessler (Hello), Andreas Janzek (Kleine Zeitung), Daniela Pikhard (Mediacom), Susanne Roiser (FH St. Pölten), Michael Drexler (VGN Medien Holding) und Doris Christina Steiner (Jung von Matt Donau).
Inez Czernys Juryteam setzt sich aus Josef Almer (Goldbach), Ursula Arnold (Mindshare), Thomas Bokesz (IPG Medianbrands), Kathrin Feher (ORF-Enterprise), Anja Hettesheimer (PHD), Laura Kaltenbrunner (Datanauts), Helmut Kammerzelt (FH St. Pölten), Ralf Kober (Springer & Jacoby), Thomas Kreuzer (Kronen Zeitung), Maimuna Mosser (Ikea), Niko Pabst (Österreichischer Marketing Club), Jürgen Polterauer (Dialogschmiede), Christian Rausch (Billa) und Marcus Zinn (EPAMEDIA) zusammen.

Das sind die Nominierten für den Media Award 2022

Für die 18. Auflage des Media Award schaffen es insgesamt 31 Arbeiten auf die Shortlists. Die meisten Shortlist-Platzierungen entfallen auf die Kategorie „Exzellente Media-Strategie“ mit elf potenziellen Preisträgern, gefolgt von „Exzellente Media-Innovation“ mit neun auszeichnungswürdigen Arbeiten. In den Kategorien „Exzellente Content-Integration“ und „Exzellenter Einsatz von Daten“ können sich jeweils fünf Arbeiten Hoffnungen auf die prestigeträchtige Auszeichnung mit dem Media Award machen.
Besonders spannend wird das Rennen um die Auszeichnung mit dem begehrten Titel „Agency of the Year“, der letztes Jahr erstmalig an Mindshare verliehen wurde. Dafür zählen neben den Punkten für Gold-, Silber- und Bronze-Awards auch die Nominierungen auf den Shortlists. Mit neun Platzierungen kann sich Mediaplus heuer besonders gute Chancen ausrechnen und liegt deutlich vor Dentsu mit fünf und Mediacom mit vier Nominierungen. Vorjahressieger Mindshare muss sich heuer mit drei Shortlist-Platzierungen zufriedengeben.
Hornbach kann sich gleich über vier Nominierungen freuen und führt das Ranking aus Auftraggebersicht an. Davon entfallen drei auf die Kampagne „Überall kann Garten sein“ in Zusammenarbeit mit Mediaplus, die in den Kategorien „Exzellente Content-Integration“, „Exzellente Media-Innovation“ und „Exzellente Media-Strategie“ nominiert ist. Eine weitere Platzierung gibt es, ebenfalls gemeinsam mit Mediaplus, für „Verlängerter Dauertiefpreis: Wer bei Hornbach kauft, kann auch zuhause noch sparen“ in „Exzellente Media-Strategie“.
Mit „Sag doch wieder einmal Danke“ von Dentsu für Merci kann sich eine weitere Arbeit drei Nominierungen in den Kategorien „Exzellente Media-Innovation“, „Exzellente Media-Strategie“ und „Exzellente Content-Integration“ sichern.
Jeweils zwei Shortlist-Platzierungen gibt es für „Miet-Photovoltaik“ von Dentsu für Verbund und das Erfolgsgespann Schöffel und Mediaplus mit „Die Tour: Wie die Neuauflage des Erfolgsformats die kritische Berg-Community von der neuen Skitouring-Kollektion überzeugt“. Je zwei Nominierungen gibt es auch für die Österreichischen Bundesbahnen und Zalando, die mit unterschiedlichen Arbeiten gelistet sind.



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