JETZT SUMMIT 05.04.2022, 15:30 Uhr

Performance Marketing Summit: Wie geht es mit (Third Party) Cookies weiter?

Unter der Moderation von Kathrin Hirczy (IPG Mediabrands) diskutierten Claudia Peter-Sharman (WU Executive Academy), Pauline Schreuder (Nespresso), Georg Koch (elements.at), Konstantin Kasapis (SlopeLift) und Marcel Nicka-Stöckl (netzeffekt).
Kathrin Hirczy (IPG Mediabrands) moderierte die Paneldiskussion mit Marcel Nicka-Stöckl (netzeffekt), Georg Koch (elements.at), Pauline Schreuder (Nespresso), Claudia Peter-Sharman (WU Executive Academy) und Konstantin Kasapis (SlopeLift). 
(Quelle: MOMENTUM Wien)
Der Nachmittag des ersten Tages des JETZT SUMMIT 2022: Nach einer kurzen Vorstellungsrunde ging es direkt los in die Diskussion. Die erste Frage von Panel-Moderatorin Hirczy: Welche Auswirkungen hat das Ende der Third Party Cookies? Nicka-Stöckl gibt zu, dass "private deals abgestimmt auf die Kundenbedürfnisse dabei eine große Rolle spielen." Koch führte aus Agenturensicht fort, dass "Zusammenrücken Programm ist – auch mit Kunden. Die Beziehungen werden enger. Für Agenturen ist die größte Herausforderungen, das Chaos in Zusammenhang mit Datenschutz und Cookies mit Kunden zu orchestrieren und kommunizieren." Nespresso arbeitet bereits zusammen mit unterschiedlichen lokalen Publishern, um Alternativen zu testen. Bei jeder Veränderung kommen immer neue Innovationen, daher sehen wir es positiv und sind gespannt auf die Zukunft." Schreuder untermauerte ihr Beispiel von Nespresso mit konkreteren Informationen. Peter-Sharman gibt auch aus Kundensicht zu, dass "wir First Party Data brauchen." Gibt aber wie Schreuder zu, dass sie ebenfalls dem Ende der First Party Cookies entgegenseht. "Die Frage ist, wie viel Geld in welchen Funnel gesteckt wird", schließt Peter-Sharman ab. Kasapis warf ein: "Die Chance ist der Dreiklang zwischen Agentur, Publisher und Kunde. Ebenfalls die Talente, die das ausbaden, also die Angestellten."
Hirczy fragte weiter, wie kann man Performance Marketing testen und messen – im besten Fall mit heimischen Anbietern? Peter-Sharman antwortete, dass sie selbst ausschließlich mit Google Analytics nicht viel anfangen kann bzw. nicht viel ablesen kann, da braucht es auch andere Tools. Wichtig ist laut Peter-Sharman, "dass die Partner richtig ausgesucht werden müssen." Alle müssen zusammenarbeiten, fasste Hirzcy den allgemeinen Konsens des Panels zusammen. Aber bei Nespresso sei es laut Schreuder so, dass es viele eingeloggte User gibt, das Ziel ist aber, die Log-in-Rate weiter zu steigern. Nicka-Stöckl beantwortete die Eingangsfrage von Hirczy und gab einige Tipps zu Analyse- und Tracking-Unternehmen aus Österreich.
Koch fasste zusammen, "dass es wichtig ist als Unternehmen zu wissen, wann und wo es wichtig ist, Cookie-Wissen zu verlieren. Und: Die Daten, die man hat, sollten so greifbar und miteinander verknüpft sein, dass man diese ab Advertiser weitergeben kann – auch wenn der Aufwand groß ist." Die Panel-TeilnehmerInnen diskutierten noch angeregt – auch mit dem Publikum. Das Fazit einer spannenden Diskussion: "Alles wird gut."



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