Jahreskampagne 06.05.2021, 10:00 Uhr

International Advertising Association (IAA) spricht sich gegen Werbeverbote aus

Die Kampagne von WE LOVE\TBWA führt in schnell rezipierbaren Botschaften der IAA vor Augen, welche weitreichende Folgen das Gesetz zur Umsetzung der EU-Richtlinie über audiovisuelle Mediendienste (AVMD-RL) für die Branche haben kann – dreistellige Millionenverluste.
Irene Sagmeister, CEO von WE LOVE\TBWA: "Marken, die nicht mehr beworben werden dürfen, verlieren schön langsam an Bekanntheit."
(Quelle: Georg Wilke)
Walter Zinggl, Präsident IAA Austrian Chapter, dazu: „Die IAA setzt sich national und international für faire Markt- und Wettbewerbsbedingungen ein und sieht hier einen drohenden Wettbewerbsnachteil für alle Werbetreibenden, egal ob auf Unternehmer-, Agentur- oder Medienseite. Daher fokussiert die IAA Jahreskampagne genau auf dieses Thema und gibt ein klares Statement gegen unfaire, folgenschwere Werbeverbote ab.“
Die stark solidarisierende Kampagne wurde auf pro Bono-Basis von WE LOVE\TBWA konzipiert. CEO Irene Sagmeister sagt: „Marken, die nicht mehr beworben werden dürfen, verlieren schön langsam an Bekanntheit, werden vom Konsumenten nicht mehr nachgefragt, vom Handel nicht mehr eingelistet und verschwinden so aus dem Markt. Aus dem Auge. Aus dem Sinn. Das ist die Perspektive für viele österreichische Genussmarken, wenn der Gesetzesentwurf wie geplant zur Anwendung kommt. Unsere Kampagne zitiert die bekannten „Platzhalter“ zum Verkauf von Werbeflächen und zeigt ganz direkt auf, dass hier vieles leer bleiben würde. Denn mit den Marken gehen dem heimischen Markt Innovationskraft und Wertschöpfung verloren. Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen.“
„Weder Nährwertprofile noch Werbeverbote sind in der zugrunde liegenden EU-Richtlinie vorgesehen, Ziel ist eigentlich ‚unangebrachte audiovisuelle kommerzielle Kommunikation auf Kinder‘ wirkungsvoll zu verringern. Dafür gibt es jedoch in Österreich seit zehn Jahren ein Selbstregulierungssystem, das tadellos funktioniert.“, ergänzt Günter Thumser, CEO des Österreichischen Verbandes der Markenartikelindustrie, „die Kampagne macht eindringlich darauf aufmerksam, was passiert, wenn in vorauseilendem Gehorsam weit über das Ziel hinausgeschossen wird.“



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