Matthias Funk, tubics 14.01.2019, 08:30 Uhr

„Es wird wichtiger, mit YouTube-Videos in der Google-Suche ganz oben zu ranken.“

Matthias Funk, Gründer und Geschäftsführer der YouTube-SEO Software tubics, hält am Conference Day der JETZT Video einen Vortrag mit dem Titel „YouTube – die Killer-App der Suche von morgen“. Im Interview erklärt Funk, was es mit tubics auf sich hat.
Matthias Funk, Gründer und Geschäftsführer der YouTube-SEO Software tubics: „YouTube-Kanäle von Unternehmen ähneln aktuell oft mehr einem Video-Friedhof, als einem professionellen Bewegtbild-Auftritt.“
(Quelle: tubics)
Sie wurden zur JETZT Video eingeladen, um dort einen Vortrag über Ihre YOutTube-SEO Software tubics zu halten. Was darf man sich von Ihrer Speech erwarten?
Matthias Funk: Die Art, wie wir im Internet suchen und Inhalte konsumieren, verändert sich aktuell drastisch. Insbesondere durch neue Endgeräte wie dem Google Home Hub. Der Wettbewerb um Aufmerksamkeit wird stärker! Es wird immer wichtiger, mit Videos – speziell YouTube-Videos – in der Google Suche ganz oben zu ranken. In meinem Vortrag zeige ich die wichtigsten Erfolgsfaktoren auf hinsichtlich YouTube-Strategie und YouTube-SEO.
 
Welche Key-Insights werden die Konferenzteilnehmer aus Ihrer Präsentation mitnehmen können?
Matthias Funk: YouTube-Kanäle von Unternehmen ähneln aktuell oft mehr einem Video-Friedhof, als einem professionellen Bewegtbild-Auftritt. Wenn man nicht gerade Red Bull heißt, geistern da oft schräge Video-Zombies herum. Eine nachhaltige Strategie ist nicht erkennbar. Und meist schon gar kein Erfolg. Zeitgleich nutzen 16-jährige Teenager YouTube höchst erfolgreich – mit nur einem Bruchteil des Budgets. Ich erkläre warum YouTube die Video-Plattform der Wahl für Unternehmen sein muss. Und woran der Erfolg aktuell oft scheitert.
 
Was ist aus Ihrer Sicht und in wenigen Worten das Faszinierende an den Möglichkeiten von Bewegtbild-Content im Web?
Matthias Funk: Einer unserer Kunden – Andreas Wochenalt von Österreich Werbung – hat kürzlich sehr treffend gesagt „Bewegtbild bewegt“. Was diese Bewegung für ein Unternehmen sein soll und wie der Bewegtbild-Content gestaltet sein muss, das muss jedes Unternehmen selbst erarbeiten.
 
Was sind aus Ihrer Sicht die größten Missverständnisse in Zusammenhang mit Bewegtbild-Content im Web?
Matthias Funk: Das größte Missverständnis ist wohl, dass viele Kommunikationsverantwortliche nach wie vor glauben, dass erfolgreiche Videos immer Hochglanz sein müssen und viel Geld kosten. Das Gegenteil ist der Fall. YouTuber beweisen es. Unternehmen haben mit ihren Ressourcen und ihrer Expertise durchaus die Möglichkeit hier gleichzuziehen.


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