Facebook auf Erfolgskurs 18.02.2021, 11:00 Uhr

2020: 2,8 Milliarden Facebook User und 20-prozentige Umsatzsteigerung

Wie "BuyShares" berichtete, haben Social Media-Plattformen – verstärkt durch die Corona-Krise – als Kommunikationskanal an Bedeutung gewonnen. Milliarden von Menschen nutzen diese, um Informationen zu erhalten, sich zu unterhalten oder auch um neue Kontakte zu knüpfen. 
Facebook erreichte 2020 mehr als 2,8 Milliarden Menschen, während der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf 85,9 Milliarden US-Dollar anstieg.
(Quelle: Pixabay)
Facebook ist die weltweit größte Social Media Plattform und verzeichnete aufgrund der Corona-Pandemie einen deutlichen Anstieg der Anzahl an Nutzern und des Umsatzes. Laut Angaben von Buy Shares erreichte die Zahl der monatlich aktiven Nutzer von Facebook im Jahr 2020 mehr als 2,8 Milliarden, während der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 20 Prozent auf 85,9 Milliarden US-Dollar anstieg.

Mehr User als YouTube und TikTok zusammen

Facebook wurde 2004 gegründet und entwickelte sich bald zum führenden globalen Social-Networking-Dienst mit den meisten aktiven Usern. Im ersten Quartal 2010 hatte die beliebte Social-Media-Plattform 431 Millionen Nutzer, teilten Unternehmensdaten damals mit. In den darauffolgenden zwei Jahren überstieg die Anzahl der aktiven Facebook-Nutzer eine Milliarde und war damit das erste soziale Netzwerk, das dies erreichte. Statistiken zeigen, dass die Zahl der monatlichen Nutzer in den folgenden Jahren weiter gestiegen ist und im zweiten Quartal 2017 bereits mehr als 2 Milliarden erreicht hat. Der Quartalsbericht des Unternehmens ergab, dass Facebook zwischen 2017 und 2019 369 Millionen Nutzer dazu gewonnen hat, wobei die Gesamtzahl der aktiven Nutzer in diesem Jahr auf fast 2,5 Milliarden gestiegen ist.
 
Umsatz und Nettoeinkommen von Facebook von 2007 bis 2020 (in Millionen US-Dollar)
Quelle: BuyShares
 

Globale Verteilung der Facebook User

Nachdem sich Millionen von Menschen wegen der Pandemie hauptsächlich drinnen oder online aufhalten sollten, stieg die Zahl der Nutzer im Jahresvergleich um fast 300 Millionen und erreichte 2020 2,8 Milliarden, den höchsten jährlichen Anstieg seit Jahren. Die Zahl der täglich aktiven Nutzer stieg im Zuge der Lockdowns und Ausgangsbeschränkungen ebenfalls von 1,65 Milliarden im vierten Quartal 2019 auf 1,85 Milliarden im vierten Quartal 2020. Zu diesem Zeitpunkt gab Facebook an, dass rund 3,3 Milliarden Menschen mindestens eines seiner Kernprodukte (Facebook, WhatsApp, Instagram oder den Messenger) jeden Monat nutzen würden. Im globalen Ländervergleich repräsentiert Indien mit 320 Millionen Nutzern im Januar den weltweit führenden Facebook-Markt. Es folgen die USA, Indonesien, Brasilien und Mexiko mit 190 Millionen, 140 Millionen, 130 Millionen bzw. 93 Millionen. Im Vergleich zu anderen beliebten Social-Media-Plattformen hat Facebook mehr Nutzer als YouTube und TikTok zusammen. Statistiken zeigen außerdem, dass die beiden eben genannten sozialen Netzwerke im Januar 2,3 Milliarden bzw. 689 Millionen Nutzer hatten.

Facebook-Umsatz innerhalb von drei Jahren verdoppelt

Die stetig wachsende Facebook-Nutzerbasis hat im Laufe der Jahre zu einem deutlichen Umsatzanstieg des Unternehmens geführt. Statistiken zeigen, dass sich der Umsatz von Facebook in drei Jahren verdoppelt hat: von 40,6 Milliarden US-Dollar im Jahr 2017 auf 86 Milliarden US-Dollar im Jahr 2020. Im vergangenen Jahr erzielte das soziale Netzwerk einen Nettogewinn von 29,15 Milliarden US-Dollar und belegte damit den ersten Platz unter den Social-Media-Unternehmen. Der G&V-Bericht des Unternehmens zeigte auch, dass der Quartalsumsatz gegenüber dem Vorjahr um 33 Prozent gestiegen ist und zwischen September und Dezember 2020 28 Milliarden US-Dollar erreicht hat. Dies ist der bislang größte Anstieg. Davon wurden 27,1 Milliarden US-Dollar durch Werbung erzielt. Andere Einnahmequellen erwirtschafteten einen Umsatz von 885 Millionen US-Dollar. Statistiken zeigen außerdem, dass der Großteil der Werbeeinnahmen (94 Prozent) von Facebook im Jahr 2020 über mobile Geräte generiert wurde.


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