Zum Anbeißen 21.02.2020, 08:30 Uhr

iab austria unterstützt Wunsch nach Krapfen-Emoji

Nun unterstützt auch das interactive advertising bureau austria als größte Interessenvertretung der Digitalwirtschaft die Ströck-Initiative für ein eigenes Krapfen-Emoji.
Bereits seit einigen Wochen fordert die Wiener Traditionsbäckerei Ströck in der Kampagne #Krapfengate ein eigenes Emoji für den Krapfen, der im gesamten deutschsprachigen Raum als Symbol der fröhlichen Faschingszeit gilt.
(Quelle: Ströck )
Täglich werden sechs Milliarden Emojis verschickt; sie sind auf sozialen Netzwerken präsent und sie halten Einzug in die Alltagskommunikation. Kommunikationsexpertin Tatjana Lackner (Die Schule des Sprechens) bezeichnet sie bereits als „globales Kommunikationssystem“, das ohne Worte auf metasprachlicher Ebene Inhalte generiert. Seit einigen Wochen fordert die Wiener Traditionsbäckerei Ströck in der Kampagne #Krapfengate ein eigenes Emoji für den Krapfen, der im gesamten deutschsprachigen Raum als Symbol der fröhlichen Faschingszeit gilt. Bereits über 58.000 User unterstützen die Forderung an das Unicode-Konsortium, das die weltweiten Standards definiert. Ein entsprechender Antrag wurde von Ströck an die globalen Emoji-Hüter übermittelt, um dem in der DACH-Region beliebten Krapfen endlich ein eigenes Symbol zu verschaffen. Immerhin haben auch das französische Baguette und Croissant oder die bayerische Brezel ihre bildhafte Entsprechung in der Emoji-Sprache. Nun unterstützt auch das interactive advertising bureau austria als größte Interessenvertretung der Digitalwirtschaft die Ströck-Initiative.
"Was auf den ersten Blick nach einer lustigen Faschingsaktion klingt, ergibt aus Marketingsicht absolut Sinn. Wer ein passendes Emoji hat, tut sich in der digitalen Kommunikation durchaus leichter. Emojis sind auf jedem Device verfügbar und ermöglichen eine Kommunikation ohne Sprachbarrieren, dafür mit hoher Emotionalisierung und Aussagekraft. Das iab austria setzt sich für einheitliche Standards in der Digitalwerbung ein. Der Vorstoß aus Österreich regt zwar zum Schmunzeln an, wir unterstützen aber gerne mit Rat und Tat: Je mehr regionalen Spielraum Standards im Digitalmarketing zulassen, umso erfolgreicher wird sie. Da darf schon mal ein Krapfen als Mehlspeise des Anstoßes dienen", kommentiert iab-austria-Präsident Markus Plank (Adverserve).

Neun von zehn Usern nutzen Emojis

Emoji-Marketing bietet zahlreiche Vorteile in der Interaktion mit Konsumenten. Rund 90 Prozent der Informationen werden im menschlichen Hirn visuell verarbeitet. Emojis ziehen die Aufmerksamkeit der User auf sich und bieten einen hohen Wiedererkennungswert, wenn sie kreativ in Marketingkampagnen eingebettet werden. Bereits 92 Prozent der User nutzen Emojis, womit sie im Digital-Universum eine für alle Altersgruppen verständliche Sprache geworden sind. Im Digitalmarketing richtig eingesetzt, sorgen Emojis für messbare bessere Resultate: Twitter-Posts mit Emojis haben beispielsweise eine 25,4 Prozent höhere Engagement-Rate, auf Instagram steigt die Rate sogar um 47,7 Prozent. Zudem eignen sie sich durch die hohe Wiedererkennung zur Verbindung von Print- und TV-Kampagnen mit Digitalkampagnen und lassen sich perfekt im E-Mail- und Messenger-Marketing einsetzen. Selbst in Suchmaschinen können durch den Einsatz von Emojis mittlerweile bessere Ergebnisse erzielt werden.
"Wir drücken Ströck die Daumen, dass er auch bald auf den Displays als Symbol für süßen Genuss in der Faschingszeit zu finden ist", so Plank.


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