Jugendwertstudie 2019 07.10.2019, 09:00 Uhr

Instagram ist top und Facebook flop

Medien, die sich einer präsentativen Symbolik bedienen, schlagen das Diskursmedium Facebook aus dem Feld. Je jünger die Zielgruppe ist, desto unwichtiger wird das Social Network.
Die Foto-Sharing-Plattform Instagram wird von 75 Prozent der 16- bis 29-jährigen regelmäßig genutzt und Snapchat hat für 65 Prozent einen hohen Stellenwert.
(Quelle: Pixabay)
Aus der aktuellen Österreichischen Jugendwertstudie 2019 geht hervor, dass das Social Network Facebook für die junge Zielgruppe immer unwichtiger wird. Je jünger die Zielgruppe ist, desto unwichtiger wird Facebook: In der Altersgruppe der 16- bis 29-jährigen nutzen nur 27 Prozent Facebook auf regelmäßiger Basis. Im Gegensatz dazu sind Instagram und Snapchat die dominierenden Medien im Jugendsegment. Die Foto-Sharing-Plattform Instagram wird von 75 Prozent der 16- bis 29-jährigen regelmäßig genutzt und Snapchat hat für 65 Prozent einen hohen Stellenwert. Insgesamt zeigt sich, dass Medien, die sich einer präsentativen Symbolik bedienen, das Diskursmedium Facebook aus dem Feld schlagen. Tinder und Twitter gelten als Verlierer im Jugendsegment: 75 Prozent verzichten auf Tinder und 67 Prozent twittern nicht.
Neben den Medien Instagram und Snapchat gewinnt die Familie und der Freundeskreis immer mehr an Bedeutung: Für 76 Prozent ist die Familie der wichtigste Lebensbereich, gefolgt von Freunden und Bekannten (71 Prozent). Zeitungen und der ORF genießen lediglich bei knapp sechs sowie sieben Prozent der Jugendlichen Vertrauen. Spitzenreiter im Vertrauensranking sind Polizei, Gerichte und Bundesheer.


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