Einer für alle, alle für einen 28.01.2019, 10:06 Uhr

Zuckerberg will WhatsApp, Instagram und Facebook-Messenger fusionieren

Nutzerinnen und Nutzer von Facebook, WhatsApp und Instagram sollen künftig über alle Plattformen hinweg miteinander kommunizieren können.
Die Kommunikation zwischen WhatsApp und den Messengern von Facebook und Instagram soll bald Realität werden.
(Quelle: Pexels)
Die New York Times berichtete kürzlich darüber, dass Marc Zuckerberg die Messenger von Facebook und Instagram sowie WhatsApp zusammenführen will. Eine Facebook-Sprecherin bestätigte dies später der AFP. Durch diese Entscheidung werden drei der weltgrößten Dienste für Messaging  technisch angeglichen. Insgesamt haben die drei Plattformen über 2,6 Milliarden User, die künftig übergreifend miteinander kommunizieren können. Die Nachrichten zwischen Facebook, Instagram und WhatsApp soll weiterhin Ende-zu-Ende verschlüsselt werden.

Spätestens Anfang nächsten Jahres

Laut dem Bericht der New York Times will Facebook die Kommunikation zwischen den drei Apps entweder Ende dieses Jahres, spätestens aber Anfang 2020 ermöglichen. Die Dienste bleiben weiterhin getrennt, lediglich die technische Infrastruktur für private Nachrichten soll angepasst und vereinheitlicht werden. Mit Februar läuft zudem Frist für Werbefreiheit aus. Hintergrund: Als Facebook WhatsApp im Jahr 2014 für 19 Milliarden US-Dollar gekauft hat, bestanden die Gründer von WhatsApp darauf, fünf Jahre keine Anzeigen zu integrieren. Sie sind mittlerweile auf Grund von Meinungsverschiedenheiten nicht mehr für Facebook tätig und der Code zur Integration von Werbung längst in der App implementiert, aber noch nicht freigeschalten.


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