Snap-Studie 18.02.2021, 15:05 Uhr

"Generation Snapchat": Kaufkraft von 4,4 Billionen US-Dollar

Im August 2020 startete erste globale B2B-Marketingkampagne "Meet the Snapchat Generation". Sie beleuchtete Snapchat-Community und lieferte Daten darüber, wie Millennials und Gen Z neue Wege zur Nutzung von Technologie einschlagen und kulturellen Wandel vorantreiben.
Über fünf Milliarden Snaps werden im Durchschnitt jeden Tag erstellt.
(Quelle: Pixabay )
Am 18. Februar veröffentlicht Snap neue Erkenntnisse über die Snapchat-Generation und ihren Einfluss auf die Welt. Die Daten stammen aus einer globalen, von Snap initiierten Studie, durchgeführt von Cassandra. Im neuesten Blogpost werden die wichtigsten Statistiken der Studie hervorgehoben, die besonders für Marketer und Werber interessant sind. Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick:
  • Snapchatter sind konsumfreudig: Insgesamt verfügt die Generation Snapchat über eine globale Kaufkraft von 4,4 Billionen US-Dollar. Laut der Statistik sind Snapchatter bereit, für alltägliche Produkte und Dienstleistungen mehr Geld auszugeben als Nicht-Snapchatter. Dabei berücksichtigen sie sowohl große als auch  kleine Marken. Einer von zwei Snapchattern möchte außerdem die Geschichte hinter Marke/des Produkts kennen, welches gekauft wird.
  • Inklusion ist der Schlüssel: Drei von vier Snapchattern sehen sich selbst als inklusiv an. Im Vergleich zu Nicht-Snapchattern geben sie häufiger an, dass sie und ihre Freunde anderen Menschen, Kulturen und Ideen gegenüber aufgeschlossen und inklusiv sind. Snapchatter geben mit 30 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit an, dass sie sich ehrenamtlich engagieren und durch Wohltätigkeit etwas zurückgeben möchten.
  • Markenwerte sind wichtig: Die Hälfte der Snapchat-Generation gibt an, dass sie weniger wahrscheinlich eine Marke kaufen, die in sozialen Fragen eine gegenteilige Position vertreten als sie selbst. Acht von zehn Snapchattern sind ihrer Meinung nach über das Weltgeschehen und Nachrichten informiert.
  • Bilder anstatt Worte: Snapchatter kommunizieren mit 150 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit über Bilder als mit Worten. Snapchatter in Deutschland integrieren digitale Medien in hoher Frequenz in ihre Nachrichten, besonders deutlich im Vergleich zur reinen Textkommunikation: Fotos (88 Prozent), Emojis/Emoticons (85 Prozent), Videoanrufe (62 Prozent), Memes (57 Prozent) oder Videos/Videonachrichten (53 Prozent).
  • AR-Nutzung: Snapchatter geben drei Mal häufiger als Nicht-Snapchatter an, dass sie AR nutzen, um Produkte auszuprobieren. Damit ist die Nutzung häufiger als noch vor einem Jahr.
Kenny Mitchell, CMO bei Snap Inc., kommentiert die Studienergebnisse wie folgt: "Die Snapchat-Generation ist eine inspirierende Gruppe, die Aktivismus, Kreativität und Individualität begrüßt und auslebt. Diese Studie gibt Einblick in die charakteristischen Überzeugungen unserer Community und zeigt, welche Auswirkungen diese Erkenntnisse für Marken und Marketer haben können." 
Auch Götz Trillhaas, DACH Chef der Snap Inc., sagt abschließend: "Die neue Studie belegt einmal mehr die Einzigartigkeit der Generation Snapchat, die in Deutschland mittlerweile 13 Millionen Menschen erreicht. Wie unsere Werbepartner wissen und die Kampagnenergebnisse immer wieder zeigen, bietet Snapchat einen einzigartigen Weg, um ein junges, aufgeschlossenes und hoch engagiertes Publikum anzusprechen."


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