Social Blackout 05.10.2021, 07:00 Uhr

Facebook, Instagram und Whatsapp stundenlang down

Während alle Portale der Facebook-Gruppe weg vom Fenster sind, ist auf österreichische Publisher Verlass.
Eugen Schmidt (AboutMedia), Leiter des Online-Vermarkterkreises
(Quelle: AboutMedia)
Am Abend des 4. Oktober in Österreich: Die Social-Media-Welt des Quasi-Monopolisten Facebook steht still. Facebook spielt keine Werbung aus, Influencer keinen Content auf Instagram und selbst die Generation Z greift zum Telefon, weil WhatsApp tot ist. Gerade begann die Diskussion über den Blackout in Europa und schon zeigt sich, was passiert, wenn die Server eines marktbeherrschenden Unternehmens aus noch nicht geklärten Gründen zum Erliegen kommen. Bedeutet es einen digitalen Stillstand? Nein! Heimische Publisher-Portale informieren zeitgleich über Wesentliches wie die Freigabe der Drittimpfung durch die European Medicines Agency (EMA) der Europäischen Union, die Aussagen einer Ex-Facebook-Mitarbeiterin oder die Einordnung der Gemeinden für den neuen Klimabonus. Die Internet-User erfahren es nicht mehr in sozialen Medien, sondern dort, wo Journalismus und Verlässlichkeit beheimatet sind: auf den Portalen heimischer Publisher. Ebendort wird auch weiterhin Werbung im vertrauenswürdigen Umfeld ausgespielt und erreicht die interessierten User.
„Der Totalausfall der Facebook-Gruppe ist ein Warnsignal an Werbetreibende, sich nicht in die Klauen und Unkontrollierbarkeit eines einzigen dominierenden Players zu begeben. Die Pluralität der heimischen Publisher stellt in technischer und inhaltlicher Hinsicht Vertrauenswürdigkeit sicher. Wer sich zu sehr auf einen Quasi-Monopolisten verlässt, ist verlassen. Das bekamen auch die User am Montagabend zu spüren“, verdeutlicht Eugen Schmidt (AboutMedia), Leiter des Online-Vermarkterkreises.
Österreichische Publisher bauen auf einer verlässlichen und datenschutzkonformen IT-Infrastruktur auf. In Europa angesiedelte Server entsprechen allen Richtlinien der Europäischen Union und sind klar nachvollziehbar ausgewiesen. Um die Datenschutzverletzungen des Social-Media-Blackouts zu eruieren, wird es noch dauern. Der Vertrauensverlust der User ist absehbar und sollte auch der werbetreibenden Wirtschaft zu denken geben.



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