Kleinere Zielgruppe 03.08.2022, 11:00 Uhr

Twitter Circle ist jetzt weltweit verfügbar

Twitter stellt mit Twitter Circle eine neue Möglichkeit zur Verfügung, die eigenen Tweets mit einer kleineren Gruppe zu teilen. NutzerInnen erhalten mit Twitter Circle mehr Flexibilität bei der Auswahl an Personen, die bestimmte Tweets sehen können.
(Quelle: Pixabay)
Twitter Circle gibt Twitter-Usern die Möglichkeit, sich in Tweets auszudrücken, ohne Sorge vor potenziellen Belästigungen oder ungewünschter Aufmerksamkeit haben zu müssen. Ab dem 3. August können alle NutzerInnen auf iOS, Android und Twitter weltweit auf diese neue personalisierte Funktion zugreifen.

Einen Circle erstellen

Nicht jeder Tweet ist für jeden bestimmt. Menschen sind individuell, und die Unterhaltungen sind es ebenfalls. Mit Twitter Circle können NutzerInnen flexibel auswählen, wer die Inhalte auf einer Tweet-zu-Tweet-Basis sehen und mit ihnen interagieren kann. Das bedeutet, dass intimere Unterhaltungen geführt und engere Verbindungen mit einer kleineren Gruppe aufgebaut werden können. 
Vor der Veröffentlichung eines Tweets wird die Option angezeigt, ihn mit einem persönlichen Circle oder mit der eigenen gesamten Follower-Liste zu teilen. Zu einem Circle können bis zu 150 Personen hinzugefügt werden, diese Liste kann jederzeit angepasst werden. Und niemand wird über vorgenommene Änderungen am eigenen Circle benachrichtigt. Personen in einem Twitter Circle sehen einen grünen Button unter Tweets, die an eine kleine Gruppe gesendet wurden. Diese Tweets können nicht retweetet oder geteilt werden. 

Warum Twitter Circles wichtig sind

Die Resonanz auf die erste Vorstellung dieser Funktion im Jahr 2021 war überwältigend. Twitter Circle zählt zu den am häufigsten nachgefragten Funktionen. Die unzähligen Feedbacks von NutzerInnen in der Testphase ab Mai 2022 zeigen, dass Twitter Circle insbesondere für Menschen wichtig ist, die:
  • sich beim Twittern wohler fühlen und sich besser ausdrücken können. Viele Twitter NutzerInnen suchen einen Raum, in dem sie in Ruhe „freetweeten“ können, um sich mit ihren FreundInnen zu vernetzen.  
  • Inhalte für eine bestimmte Gruppe von Menschen zu einem einzigen Thema teilen - oder sogar zu einer Reihe von Themen ohne Bezug zueinander.
  • den Bedarf an alternativen oder sekundären Accounts vermeiden möchten. Das Wechseln zwischen mehreren alternativen Accounts kann für NutzerInnen anstrengend sein, sie möchten lieber die Flexibilität hätten, die jeweilige Zielgruppe spontan zu ändern.
  • nicht zwischen den Einstellungen für geschützte und öffentliche Accounts hin und her schalten möchten. NutzerInnen möchten lieber auf einer Tweet-zu-Tweet-Basis auswählen, wer ihre Tweets sehen kann, als sich mit der Änderung ihrer Account-Einstellungen zu beschäftigen. 
„Wie in jeder Kommunikation kann es manchmal notwendig sein, eine Auswahl zu treffen, wer die eigenen Tweets sehen kann. Entsprechende Anlässe treten meist situativ und zu verschiedenen Zeiten auf. Daher ist es wichtig, Anpassungsoptionen genau dann zur Verfügung zu haben, wenn diese benötigt werden. Mit Twitter Circle haben NutzerInnen nicht nur die Möglichkeit, die eigene Sicherheit zu erhöhen und weniger unerwünschte Antworten zu erhalten, sondern können auch in einem kleineren Rahmen engere Kontakte knüpfen, ohne auf die Möglichkeit verzichten zu müssen, hin und wieder in einer größeren Runde zu kommunizieren”, so Jolanta Baboulidis, Country Director von Twitter Deutschland.



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