Post-Bearbeitung 02.09.2022, 08:00 Uhr

Twitter startet mit Test für den Edit Button

Twitter startet in Kürze den Test für den Edit Button, mit dem sich Tweets nach dem Veröffentlichen bearbeiten lassen. Neben den internen MitarbeiterInnen von Twitter wird die Testgruppe auch auf Twitter Blue-AbonnentInnen ausgeweitet werden. 
(Quelle: Pixabay)
Mit der Funktion „Tweet bearbeiten“ können NutzerInnen Änderungen an ihrem Tweet vornehmen, nachdem dieser veröffentlicht wurde. Innerhalb einer kurzen Zeitspanne gibt es die Möglichkeit, beispielsweise Tippfehler zu korrigieren und fehlende Tags hinzuzufügen. Im Rahmen der Testphase können Tweets innerhalb von 30 Minuten nach ihrer Veröffentlichung einige Male bearbeitet werden. Bearbeitete Tweets werden mit einem Symbol, einem Zeitstempel und einer Kennzeichnung angezeigt, damit alle LeserInnen klar erkennen können, dass der ursprüngliche Tweet geändert wurde. Durch das Antippen der Kennzeichnung wird das Bearbeitungsprotokoll des Tweets angezeigt, das frühere Versionen des Tweets enthält.
Insbesondere für den Kontext spielen das Zeitlimit und der Versionsverlauf eine sehr wichtige Rolle. Sie tragen dazu bei, die Integrität der Konversation zu schützen und öffentlich zugänglich das festzuhalten, was gesagt wurde.

Das sind die Testgruppen

Wie jede neue Funktion testet Twitter auch „Tweet bearbeiten“ zunächst mit einer kleineren Gruppe, damit Feedback mit einbezogen und gleichzeitig mögliche Probleme erkannt und gelöst werden können. Dazu gehört selbstverständlich auch die Möglichkeit, wie Menschen die Funktion missbrauchen könnten. 
Im Laufe der nächsten Wochen wird der Zugang zur neuen Funktion auf Twitter Blue-AbonnentInnen ausgeweitet. Als Teil ihres Abonnements erhalten sie frühzeitigen Zugang zu Funktionen und helfen Twitter dabei, diese zu testen, bevor sie auf Twitter allgemein verfügbar sind. Der Test wird zunächst auf ein einzelnes Land beschränkt sein und dann ausgeweitet werden, sobald erste Erkenntnisse vorliegen, wie „Tweet bearbeiten“ genutzt wird. Twitter wird zudem genau darauf achten, wie sich die Funktion auf die Art und Weise auswirkt, wie Menschen Tweets lesen, schreiben und sich mit ihnen beschäftigen.
„Wir hoffen sehr, dass sich das Twittern mit der Verfügbarkeit der Editier-Funktion einfacher und weniger stressig anfühlen wird. NutzerInnen sollten in der Lage sein, sich so an der Konversation zu beteiligen, wie es für sie individuell sinnvoll ist, und wir werden weiterhin an Möglichkeiten arbeiten, die genau das mühelos möglich machen“, so Jolanta Baboulidis, Country Manager Deutschland bei Twitter.



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