Studie 14.08.2019, 13:00 Uhr

Österreicher können sich nicht mit Bitcoin anfreunden

Nur 13 Prozent der Österreicher können sich für die digitale Währung Bitcoin begeistern. In Polen, Rumänien und vor allem in der Türkei ist die Bitcoin-Begeisterung groß.
Im Vergleich zu den anderen untersuchten Ländern, wissen die Österreicher überdurchschnittlich viel über digitale Währungen.
(Quelle: Pixabay)
Die aktuelle ING International Survey mit Beteiligung der ING in Österreich zeigt, dass Österreich im Vergleich zu den anderen 12 untersuchten Ländern in Europa, Australien und den USA der digitalen Währung besonders kritisch eingestellt ist. Nur 13 Prozent stehen Bitcoin positiv gegenüber. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Einstellung gegenüber Kryptowährung noch schlechter geworden. 2018 gaben 20 Prozent der Österreicher an, dass Kryptogeld die Zukunft des digitalen Zahlungsverkehrs ist. Heuer gehen nur mehr 17 Prozent davon aus. Aber auch in den andern europäischen Ländern schwächt die Bitcoin-Euphorie ab. Die Ausnahmen bilden hierbei die Türkei, Polen und Rumänien.
Quelle: ING
Fünf Prozent der Österreicher würden ihr Gehalt in Bitcoins ausgezahlt haben wollen. In der Türkei könnten sich wiederum 36 Prozent vorstellen, eine Lohnauszahlung in Kryptowährung zu erhalten. Generell waren 12 Prozent bei der Umfrage der Meinung, dass Banken Girokonten auch in Kryptowährungen anbieten sollten. Im Rahmen der Studie wurde auch der Wissensstand in Sachen Kryptogeld abgefragt. Im Vergleich zu den anderen untersuchten Ländern, wissen die Österreicher überdurchschnittlich viel über digitale Währungen. Das Wissen beziehen die Österreicher hauptsächlich aus den klassischen Medien gefolgt von auf Kryptowährungen spezialisierten Websites. Eine mögliche Schlussfolgerung ist daher, dass die Ablehnung dort höher ist, wo man mehr über das Thema weiß.


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