Internet-Security 01.02.2019, 09:30 Uhr

Top 8 Google Tipps zum Safer Internet Day

Anlässlich des Safer Internet Day am 5. Februar 2019 führte Google eine Studie über die Sicherheit der Internetnutzung in 20 europäischen Ländern durch. Österreicherinnen und Österreicher sind im Vergleich zum restlichen DACH-Raum häufig von Phishing und Malware-Befall betroffen. Aus diesem Grund gibt Google acht Ratschläge, wie Sie sicherer im Internet unterwegs sind.
Google gibt anlässlich zum Safer Internet Day acht Tipps für eine sichere Internetnutzung. Darunter fallen die Wahl des richtigen Passworts, das Durchführen von Updates und der richtige Umgang mit dubiosen E-Mails.
(Quelle: Pixabay)
Tipp 1: Verschiedene Passwörter
Jeder Account soll ein eigenes Passwort haben. Diese sollten mindestens acht Zeichen lang sein.
Tipp 2: Updates
Führen Sie regelmäßig Updates ihrer Programme, Softwares, Plug-Ins, Apps und Betriebssysteme durch. Halten Sie alle digitalen Endgeräte, wie Handy, Tablet und Laptop auf dem aktuellsten Stand.
Tipp 3: Phishing
Um Phishing zu verhindern, klicken Sie nie auf verdächtige Links. Überprüfen Sie immer sorgfältig die URL um sichergehen zu können, dass Sie Ihre Daten auf einer sicheren Website/App eingeben. Des Weiteren soll vor der Dateneingabe überprüft werden, ob die URL der Website mit „https“ beginnt. Wenn Sie eigenartige E-Mails von Bekannten erhalten, könnte deren Konto gehakt worden sein. Auch hier sollten Sie nicht auf die Nachrichten antworten oder auf Links klicken. Reagieren Sie nicht auf verdächtige E-Mails, Chat-Nachrichten oder Pop-up-Fenster, die nach personenbezogenen Daten wie Passwörter, Bankkonto- oder Kreditkartennummern oder einfach nach Ihrem Geburtsdatum fragen.
Tipp 4: Zwei-Faktor-Authentifizierung 
Laut Google soll man einen zweiten Sicherheitsfaktor für seine Online-Konten verwenden.
Dies kann beispielsweise ein SMS-Code sein, der nach der Anmeldung eingeben werden muss. Eine weitere Möglichkeit ist es, einen physischen „Security-Key“ als Sicherheitsschlüssel zu verwenden.
Tipp 5: Google-Sicherheits-Check
Es wird Empfohlen einmal jährlich einen Google-Sicherheits-Check durchzuführen. Dabei handelt es sich um eine schrittweise Sicherheitsprüfung bei der man personalisierte und umsetzbare Sicherheitsempfehlungen erhaltet. Beim Sicherheits-Check folgen Erklärungen wie man eine Handynummer oder eine weitere E-Mail-Adresse hinterlegen kann um das Online-Konto wieder herstellen zu können.
Tipp 6: Jugendschutz
Um Kinder und Jugendliche zu schützen, können Google-Konten für Kinder unter 13 Jahre eingerichtet werden. Über diese, kann man die Internetnutzung der Kinder im Auge behalten. Zudem können Eltern mit der App ihre Kinder auf sinnvolle Inhalte hinweisen. Um die Nutzungsdauer einzuschränken, kann eine Zeitbegrenzung installiert werden.
Tipp 7: Falsche Passwörter
Besondere Sorgfalt ist bei der Auswahl der Passwörter geboten. So gibt es Online eine Vielzahl an Listen, die aufzeigen welche Passwörter nicht sicher sind. Die zehn schlechtesten Passwörter 2018 waren: 123456, password, 123456789, 1234678, 12345, 111111, 1234567, sunshine, qwerty und iloveyou.
Tipp 8: Smartphones Fern-Sperren
Als achten Tipp wird in Erinnerung gerufen, dass man Smartphones fernsperren lassen kann. Sollte es zum Diebstahl oder Verlust eines Smartphones kommen, können sowohl Android als auch iOS Handys mit der Ortungs-App gesperrt oder gelöscht werden.
Alle Informationen zum Safer Internet Day finden Sie hier.


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